MIt dem Fahrrad durch Chile: Genie oder Wahnsinn? :-)

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6 Antworten

Prinzipiell ist Chile mit dem Rad kein Problem. Was die zu empfehlenden Landesteile angeht, so hängt das von Vorliebe und Zeit ab, denn alle Teile sind unterschiedlich, aber gleichzeitig alle auf ihre Art sehr zu empfehlen und im Süden bis Chiloé mit dem Rad problemlos zu bereisen. Was die Steigungen angeht: solange Du nicht über die Anden nach Argentinien willst, wirst Du es nicht mit schweren Steigungen (a la Tour de France Haute Categorie) zu tun haben. Das Projekt ist keineswegs nur für Ausdauersportler. Es hängt ja immer davon ab, welche Tagesziele man sich stellt. Du kannst mit dem Rad eine tolle Perspektive auf ein grandioses Land bekommen, und wenn Du noch ein paar Spanischkenntnisse mitbringst, wird es sogar noch besser! Viel Spaß!

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Ist die Idee realistisch mit dem Fahrrad durch Chile zu fahren?

Ja klar, da bist Du nicht der erste/letzte, der das plant und macht. Das ist weder Genie noch Wahnsinn, sondern (wahrscheinlich) einfach nur eine superschöne Erfahrung.

Welche Teile des Landes würdet ihr empfehlen?

Das hängt wohl eher von den Vorlieben, die man hat, von der Reisezeit und -dauer.

Kann ich schwerer Steigung entgehen?

Klar Antwort: Nein!

Sollten sich an so ein Projekt nur Ausdauer sportler wagen?

Ein vernünftiges Rad und eine normale Grundkondition, die man für größere Touren hat, sollte man mitbringen. Und es sollte nicht die erste Tour sein, die man mit einem Rad unternimmt. Letztlich darf man sich nicht zu viel zumuten, also ein wenig gute Streckenplanung ist Pflicht. Und etwas Spanische sollte auch drin rein.

Schau da mal rein, das sind echte Reiseprofis, von denen ich mir schon viele Tipps geholt habe und die schon einmal längs durch Amerika geradelt sind.

http://www.bikeamerica.de

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Hallo,

es kommt auf die zur Verfügung stehende Zeit an und auch darauf, wieviiele Klimazonen Du durchqueren möchtest, denn wenn es ganz Chile sein sollte, wäre die Ausrüstung schon recht umfangreich.

Im Norden ist es heiss und trocken, aber so lange Du in der mittelchilenischen Senke bleibst und der Panamericana folgst, hast Du mit Steigungen kaum Probleme. Andererseits wäre es sehr langweilig und aufgrund des Straßenverkehrs auch nicht übermäßig angenehm, ausschließlich dieser Straße zu folgen. Bei Abstechern geht es dann aber mal recht steil nach oben, das gilt nicht nur im Norden.

Im Zentrum ist es dann etwas hügeliger, zwischen Santiago und Puerto Montt geht es dann wieder. Im Süden reichen die Anden nah an das Wasser, dort ist es dann wieder etwas anstrengender. Aber auf den zahlreichen Fähren kannst Du dich entspannen. Die dortige Carretera Austral ist noch nicht fertig, die Piste hat oft Geländecharakter.

LG

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Das geht mit Sicherheit sehr gut und wenn Du etwa parallel zur Küste fährst, dann kannst Du Tausende von Kilometern zurücklegen ohne nennenswerte Steigungen.

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Du brauchst auf jeden Fall sehr viel Zeit, die Entfernungen sind enorm...

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Hallo aus Chile!

Ich kenne viele Leute, die Chile von Nord nach Süd durquert haben und niemand von denen ist verrückt oder durchgeknallt. Wenn man nicht ausschliesslich auf der Panamericana (Ruta 5) unterwegs ist, ist es auch durchwegs verkehrtechnisch sicher.

Lohnt sich auf jeden Fall!

Gute Reise!

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