Mit dem Esel durch Europa?

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Gerade heute ist in unserer Lokalzeitung von einer Eselstour zweier Abiturienten berichtet worden. Schau Dir diesen Artikel mal an, Du wir´st sicher Interessantes erfahren.

http://www.main-netz.de/nachrichten/region/aschaffenburg/aschaffenburg-stadt/stadt/art11846,2230577

Passt doch. Im Übrigen sind Esel nicht störrisch, sondern vorsichtig. Sie sind im Gegensatz zum Pferd kein "Fluchttier", sondern überlegen vorher, was aus deren tierischer Sicht evtl. für sie gefährlich sein könnte.

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Ich finde die Idee auch super. Kann mir das hier in Deutschland zwar nicht so unbedingt schön vorstellen aber in den südliche Ländern umso mehr, weit ab von den lärmenden Straßenverkehr

Ist doch eine nette Idee;)

Wollte sowas mal in Kanada machen (rd. 400km Old-Canol-Road-Trail), habe aber kein Tier (weder Pferd noch Maultier) bekommen, weil die in der Sommersaison gebraucht wurden, nachdem sie im Winter ohne Einsatz durchgefüttert worden waren. Für den Winter gab es dagegen Angebote ohne Ende. Das aber wollte ich naheliegenderweise trotz Begeisterung für Winderwanderungen nicht unbedingt;) Also habe ich shweren Herzens und Rucksacks mein Gepäck selbst getragen. Denn letztlich geht es ja genau darum, das zu vermeiden.

Es stellten sich dann auch eine Reihe von praktischen Problemen, u. a. der Rücktransport des Tierchens. Es sei denn, es wäre eine Rundwanderung. Hinzu kommend muss schon in etwa die Unterkunft organisiert werden. Denn hier ist nicht kanadische Wildnis.

Die vierbeinige Begleitung will ja auch nicht nur laufen, sondern ordentlich fressen, mal relaxen und abends ein geschütztes Dächchen (wenigstens eine große Plastikplane) mit Stroh darunter. Nicht jeder landwirtschaftliche Betrieb oder Campingplatz ist auf solche Gäste eingestellt und erbaut.

Ein Veterinärzeugnis muss sinnvollerweise und am besten mehrsprachig mitgeführt werden. Der Umgang mit Eseln (nicht nur im menschlichen Bereich) ist übrigens auch nicht immer ganz einfach. Hier könnte der bisherige Halter oder ein Eselclub (gibt es tatächlich;) Auskunft über den artgerechten Umgang geben (ein Maultier käme wohl eher in Betracht).

Fazit: Die Idee ist gut, bedarf aber wesentlich intensiverer Vorbereitung, als man es sich gemeinhin beim ersten Gedanken vorstellt.

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