Mein Sohn arbeitet für die Fa. Maersk seit 2 Jahren in Mumbai (Indien). Zu meinem 75. Geburtstag möchte er mich mit seiner indischen Partnerin in D. besuchen?

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3 Antworten

Ein Musterschreiben ist mir nicht bekannt. Hier in Thailand genuegt in solchen Faellen ein formloses Einladungsschreiben, aus dem folgendes hervorgeghen sollte:

1. Name und vollstaendige Anschrift der einladenden Person (idealerweise auch Telefonnummer)

2. Beabsichtigter Aufenthaltszeitraum (von/bis)

3. Name der eingeladenen Person

4. Aufenthaltszweck (hier "Familienbesuch")

5. Erklaerung, dass die eingeladene Person waehrend der Dauer ihres Aufenthalts in Deutschland im Haushalt der einladenden Person wohnen kann

6. Unterschrift der einladenden Person

Sicherheitshalber wuerde ich eine Personalausweiskopie der einladenden Person beifuegen. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob eine solche unbedingt erforderlich ist, schaden kann es aber gaz sicher nicht.

Eine indische Botschaft gibt es in Indien nicht. Selbstverstaendlich benoetigt die deutsche Botchaft das Schreiben.

Die deutsche Botschaft in Bangkok verlangt das Einladungsschreiben nicht im Original sondern akzeptiert auch eine Kopie. Ich vermute, dass das in Indien auch so ist. 

Hoechstwahrscheinlich wird die Partnerin deines Sohnes auch eine sog. "Verpflichtungserklaerung" benoetigen. Diese wird aber wahrscheinlich dein Sohn selbst abgeben. 

Gruss

Caveman

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Ein Musterschreiben gibt es nicht soweit ich weiß. Wichtig sind nur die Punkte die Caveman bereits angeführt hat.

Wir müssen die "Einladungsschreiben" für unsere Kunden auch an die Botschaft immer schicken bei Ansuchen des Visums. Würde daher vielleicht auch in Englisch das Schreiben schicken.

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Normalerweise muß ein 'Einladungsschreiben' bei der Botschaft des Landes vorgelegt werden, wohin die Reise gehen soll. Aber das deutsche Auswärtige Amt verlangt so etwas nicht. Die Unterlagen bzw. Bedingungen zur Erteilung eines Visums für die Partnerin des Sohnes sind folgende:

Das Vorliegen folgender Visumerteilungsvoraussetzungen muss von der
Auslandsvertretung bei jedem einzelnen Visumantragsteller positiv
festgestellt werden:


Plausibilität und Nachvollziehbarkeit des Reisezwecks in Deutschland
Finanzierung der Lebenshaltungs- und Reisekosten aus eigenem Vermögen bzw. Einkommen
Bereitschaft des Visuminhabers, vor Gültigkeitsablauf des Visums wieder aus dem Schengen-Raum auszureisen,
Vorlage einer für den gesamten Schengen-Raum und für die gesamte Aufenthaltsdauer gültigen Reisekrankenversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 30.000 Euro.

Ist der Nachweis einer eigenen Finanzierung nicht möglich, kann die
Finanzierung durch Abgabe einer förmlichen Verpflichtungserklärung gemäß
§§ 66, 68 des Aufenthaltsgesetzes durch eine dritte Person nachgewiesen
werden. Zuständig zur Entgegennahme einer solchen Erklärung ist in der
Regel die Ausländerbehörde am Wohnort des sich Verpflichtenden.

Weitere Unterlagen kann man hier herunter laden http://www.vfs-germany.co.in/NewDelhi\_NorthIndia/index.html

Warum die indischer Botschaft so etwas benötigen sollte, leuchtet mir nicht ein. Dein Sohn könnte sich ber bei Maersk erkundigen, die wissen über das genaue Procedere sicherlich auch Bescheid und haben evtl. auch entsprechende Vordrucke für solche Fälle, da solche Reisen ja bestimmt öfters für die Beschäftigten dort vorkommen.

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Caveman 02.02.2016, 23:25

Da die Partnerin des Sohnes als Visumantragstellerin keine Hotelbuchung nachweisen kann (sie wird im Privathaushalt des Fragestellers uebernachten), verlangt die deutsche Botschaft ersatzweise ein Einladungsschreiben der einladenden Person. Das wird sogar von meiner thailaendischen Ehefrau verlangt, wenn wir gemeinsam nach Deutschland reisen und dort in einem Privathaushalt uebernachten.

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Roetli 02.02.2016, 23:31
@Caveman

Genau - die deutsche Botschaft verlangt so etwas vielleicht (aber nicht die indische), oder besser gleich den Nachweis "der Finanzierung durch Abgabe einer förmlichen Verpflichtungserklärung gemäß §§ 66, 68 des Aufenthaltsgesetzes durch eine dritte Person.

Zuständig zur Entgegennahme einer solchen Erklärung ist in der
Regel die Ausländerbehörde am Wohnort des sich Verpflichtenden.

Dann hat sich das mit einem extra Einladungsschreiben erledigt.

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Caveman 02.02.2016, 23:43
@Roetli

Noe, mit der Verpflichtungserklaerung hat das nichts zu tun. Die wird hier hoechstwahrscheinlich zusaetzlich abzugeben sein.

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huahin 03.02.2016, 09:47

@Roetli.

Auch wenn ich sonst deine Erfahrungsberichte schaetze, solltest du dich bei diesem Thema zurueckhalten, wenn du nicht selbst aus Erfahrung berichten kannst. Fuer die Visumerteilung ist es wichtig, die Rueckkehrwilligkeit in das Heimatland nachzuweisen. Dazu gehoert z. Bsp. ein Arbeitsvertrag mit einer oertlichen Firma, Einkommensnachweise, Vermoegensnachweise, usw. Erst wenn die Deutsche Botschaft von der Serioesitaet des Antrages und der Sicherheit der Rueckreise ueberzeugt ist, gibt es das Touristenvisum, das andere ist dann nur noch Formsache.

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Roetli 03.02.2016, 20:27
@huahin

Hallo Huahin! Danke für Deinen wohlmeinenden Kommentar. In der Tat habe ich mit Besuchern aus Indien keine Erfahrungen, habe aber schon häufig welche aus arabischen Ländern hier gehabt, aus Russland oder zuletzt aus dem Iran. Alles Länder, wo die deutschen Behörden eher noch kritischer sind bei der Erteilung eines Besuchervisums. Überall war es bis jetzt ausreichend, wenn ich die genannte Verpflichtungserklärung abgegeben habe (in der u.a. auch steht, daß ich für die fristgerechte Rückreise der BesucherInnen sorgen werde), da war keine extra Einladung mehr nötig. Nur für ein 'Arbeitsvisum' für ein Architektur-Praktikum war so eine Einladung bis jetzt nötig. Aber es mag sein, daß es auch Länder gibt, wo eine Einladung in jedem Fall noch zwingend ist. Insofern revidiere ich meine Empfehlung um den Tipp, sich einfach mal bei der Ausländerbehörde hier zu erkundigen, was sie dazu raten (wenn vom Arbeitgeber keine Hilfe kommen sollte).

'Einladungsschreiben' muß mein Sohn mit Familie abgeben, wenn sie jährlich ein neues Au-Pair-Mädchen benötigen - diese Schreiben werden von den entsprechenden Agenturen angefordert. Aber da handelt es sich auch um eine bezahlte Tätigkeit, der diese jungen Frauen hier nachgehen möchten, also auch eine Art 'Arbeitsvisum' für sie ausgestellt werden soll..

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