Malaria in Koh Chang und umliegende Inseln?

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3 Antworten

Hallo Redhotchilli,

offiziell gelten recht viele Gebiete als "Malariagebiet" in Thailand, darunter fallen auch die Insel Koh Chang, Koh Wai, Koh Mak und Koh Kood.

Soweit mir bekannt ist, und ich lebe seit 30 Jahren in Thailand und schicke Touristen zu den verschiedenen Badegebieten, sind die Malariafälle in den letzten 10 Jahren in dem Koh Chang Archipel sehr gering gewesen.
Ich würde auf keinen Fall wegen der extrem geringen Malaria-Gefahr von Koh Chang absehen.
Am Besten erkundigt Ihr Euch bei einem der Tropeninstitute in Deutschland nach einer Prophylaxe. Wenn Ihr während oder nach Eurem Aufenthalt in dieser Inselgruppe Fieber bekommt, dann nicht wochenlang Aspirin schlucken und denken, das sei eine normale Grippe, sondern direkt zu einem Arzt gehen, der einen Bluttest macht und wenn dann Malaria A,B,C oder Dengue-Fieber festgestellt wird, dann bekommt man das entsprechende Gegenmittel und die Sache ist ganz sicher vorbei.

Gefährlich wird es nur wenn man eine Malaria verschleppt.
Eventuelle Standby Präparate, die Euch ein Hausarzt verschreibt, die bei Fiber eingenommen werden sollen, würde ich auf keinen Fall einnehmen, sondern direkt einen Arzt aufsuchen. Ihr könnt nicht selber diagnostizieren ob Ihr eine Grippe oder eine der gefährlichen Krankheiten habt.

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Roetli 17.06.2016, 23:04

Das Wichtigste fehlt hier: Schutz vor Mückenstichen ist das A & O bei einer Reise in Malariagebiete, wobei es ja auch noch ein paar andere schlimme Krankheiten gibt (Dengue wurde schon genannt), die durch Mückenstiche verursacht werden! Also zumindest abends langärmelige leichte Oberbekleidung tragen und IMMER ein gutes Anti-Moskito-Mittel auf allen freien Körperstellen anwenden! Nachts nur mit Moskitonetz schlafen, wenn keine Klimaanlage vorhanden ist!

Von sog. 'Prophylaxe' werden alle Tropeninstitute abraten, da sie in aller Regel bei Kurzaufenthalten mehr schadet als nützt, bei einem jährigen Kind schon gar! Der genannte Bluttest kann in Malaria-Gebieten so gut wie immer direkt vor Ort vorgenommen werden (und die richtige medikamentöse Behandlung auch).

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Gegen Denguefieber gibt es keine Prophylaxe und auch kein Gegenmittel. Die Gefahr, von Denguemücken (tagaktiv)gestochen zu werden, ist den letzten Jahren stark angestiegen, gerade auch im Südosten Thailands.

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