Malaria - Tabletten auf Standby mitnehmen oder zur Vorbeugung?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

ohne die nötige Beratung durch einen Tropenmediziner in Frage stellen zu wollen, würde ich gerade bei oben genannten Ländern dann doch das Standby-Medikament empfehlen. Die Risiken und Nebenwirkungen sind bei manchen Präparaten eben auch nicht ohne und weiterhin "züchtet" man durch eine Prophylaxe resistente Stämme. Viele Medikamente wie Resochin und Paludrin sind dadurch schon wirkungslos bzw. unzuverläsig geworden. Das für dich geeignete Medikament nennt dir dein Tropenarzt.

In den genannten Ländern wirst Du auf einer Höhe von über 1800m keine Probleme haben, da wäre eine Prophylaxe ohnehin sinnlos.

Also: Lange Klamotten, ein gutes Mückenschutzmittel, wobei aufgrund des relativ geringen Risikos (im Vergleich zu Afrika) Autan bei häufiger Anwendung ausreicht, zusätzlich kannst Du ja noch Nobite mitnehmen.

Im Hochland und Tiefland Südamerikas sollte man sich, gerade als Rucksacktourist, des Risikos der durch die Wanze Triatoma infestans und verwandter Arten übertragenen Chagas-Krankheit bewusst sein. Auch Gelbfieber ist ein Thema. Gute Reise!

LG

Du wirst wohl kaum 5 Montae lang ein Standby Medikament einnehmen wollen! Nimm Malarone mit, kostet so schon genug und nimm sie ein, wenn Verdacht besteht und lass dich dann untersuchen.

Versuch dich einfach wirksam gegen Stiche zu schützen. Autan, lange Kleidung, Anti-Insekten Spiralen etc. sollten dabei helfen.

Schöne Reise

Diese Frage würde ich auf alle Fälle noch einmal bei gesundheitsfrage.net stellen - die können dir sicher auch gute Tipps geben ;-)

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