Malaria - Tabletten auf Standby mitnehmen oder zur Vorbeugung?

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Hallo,

ohne die nötige Beratung durch einen Tropenmediziner in Frage stellen zu wollen, würde ich gerade bei oben genannten Ländern dann doch das Standby-Medikament empfehlen. Die Risiken und Nebenwirkungen sind bei manchen Präparaten eben auch nicht ohne und weiterhin "züchtet" man durch eine Prophylaxe resistente Stämme. Viele Medikamente wie Resochin und Paludrin sind dadurch schon wirkungslos bzw. unzuverläsig geworden. Das für dich geeignete Medikament nennt dir dein Tropenarzt.

In den genannten Ländern wirst Du auf einer Höhe von über 1800m keine Probleme haben, da wäre eine Prophylaxe ohnehin sinnlos.

Also: Lange Klamotten, ein gutes Mückenschutzmittel, wobei aufgrund des relativ geringen Risikos (im Vergleich zu Afrika) Autan bei häufiger Anwendung ausreicht, zusätzlich kannst Du ja noch Nobite mitnehmen.

Im Hochland und Tiefland Südamerikas sollte man sich, gerade als Rucksacktourist, des Risikos der durch die Wanze Triatoma infestans und verwandter Arten übertragenen Chagas-Krankheit bewusst sein. Auch Gelbfieber ist ein Thema. Gute Reise!

LG

Diese Frage würde ich auf alle Fälle noch einmal bei gesundheitsfrage.net stellen - die können dir sicher auch gute Tipps geben ;-)

Ich bin auch öfters in den Tropen unterwegs und nehme Malarone immer als Standby-Mittel mit. Das ist für mich absolut ausreichend. Ganz wichtig sind auch helle, langärmelig Kleidung, lange Hosen, Socken etc. Nehmt auf alle Fälle Nobite zum Cremen und Kleidung einsprühen mit. Oder auch Care Plus Anti-Insect Deet Spray 40 %. Das schützt euch auf alle Fälle vor den Plagegeistern. Ich häng euch auch noch den Link vom Centrum für Reisemedizin an. Da könnt ihr euch auch mal schlau machen. http://crm.de/laender/laender.asp?Domain=CRM&Sprache=de&Bereich=laender&Klientel=laie&Auspraegung=kurz&HTMLfragmente=no&Auswahl=A-Z Auf jeden Fall wünsche ich euch eine tolle Reise durch Südamerika.

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