Lohnt sich Ayers Rock

3 Antworten

Ich war vor vielen Jahren am dem Ayers Rock und fand den Anblick schon sehr überwältigend. Der Aufstieg neben zick Japanern mit weißen Handschuhen, war dagegen ernüchternd. Dagegen haben mir die Olgas und der Kings Canyon wesentlich besser gefallen. Somit mein Fazit: Ayers Rock von der Ferne bestaunen lohnt sich, Aufstieg aber im Hinblick auf die Kultur der Aborigines nicht.

Er ist es seit Jahrtausenden! Er wird von ihnen Uluru genannt und bildet die heilige Regenbogenschlange, die mit den Ahnen die Welt erschuf. Ich sage es mal so: Der Anblick, wenn abends die Sonne versinkt und den Berg in sein leuchtendes Rot taucht, ist atemberaubend. Ich meine, da ist dieser riesige Berg in Mitten der absoluten Wüste und leuchtet! Aber andererseits unterstützt du mit einem organisierten Ausflug dorthin auch all die Touristen, die rücksichtslos darauf herumklettern und somit eine Kultur im Wahrsten Sinne mit Füßen treten, die uns vor Ehrfurcht erschauern lassen sollte. Ich würde dir empfehlen, dir einen Wagen zu mieten, wenn du ihn unbedingt sehen willst. Und diesen Ort mit dem Respekt zu behandeln, der ihm gebührt.

Ganz ehrlich, ich würde dir davon abraten! Erstens sind dort Touristen ohne Ende, die Gegend ist entsprechend voller Müll und die Leute verhalten sich in keiner Weise so, wie man es angesichts einer religiösen Kultstätte tun sollte! Es ist ein Massenauflauf vollkommen ohne Atmosphäre und ohne Sinn für das, was Ayers Rock Jahrhunderte lang gewesen ist: Ein heiliger Ort.

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