Landungsstrände in der Normandie

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Wenn Du in der Normandie bist, dann ist es mit ein bis zwei Ausflügen nicht getan, denn dort begegnest Du nahezu an allen Orten der Vergangenheit. In Arromanche bist Du absolut richtig. Von hier aus wurden die Truppen bis nach Berlin mit Nachschub versorgt. Das Museum und die Filme sind sehenswert. die Filme gibt es auch in deutscher Sprache, notfalls an der Kasse nachfragen. Omaha Beach, Utah-Beach und Point de Hoc wären noch die Orte, die man gesehen haben sollte. Fast ein Muß ist der amerikanische Soldatenfriedhof bei Colleville, tausende weiße Marmorkreuze stehen für gefallene Soldaten. Aber auch der Deutsche bei La Cambe ist sehenswert. Achte auf das Alter der Soldaten, dann läuft es einem kalt den Rücken runter. Da Du nicht schreibst, in welchem Teil der Normadie Du dich aufhältst, gebe ich Dir den Tipp, das Memorial in Caen zu besuchen. Man braucht gut einen Tag darin ist aber sehenswert. Du kannst alles im Internet anschauen ich hoffe Du findest ein gute Route und für Liebhaber der Teppichknüpferei, da gibt es in Bayeux den berühmte Teppich zu sehen.

Vielen Dank für Deine Antwort, Du hast natürlich recht, daß 2 Ausflüge kaum reichen um alles zu sehen. Nur leider ist jeder Urlaub zeitlich begrenzt. Und es gibt hier natürlich jede Menge zu sehen. Deine Tipps helfen mir sehr weiter. Übrings sind wir in der Nähe von Vire. Es ist also schon etwas Fahrtweg bis an die Nordküste. Dafür ist Mt. St. Michel, Granville, Coutances etc. auch mit dem Auto noch gut zu erreichen. Bin für jeden Tipp gern offen.

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@hfreund

In Coutance ist die Kathedrale sehenswert und dann gibt es den jardin public, der ist direkt in der Nähe der Kathedrale. Granville ist Ausgangsort um mit dem Schiff zu den Chaussee Inseln zu gelangen. Da ist aber ein ganzer Tag weg. Ich finde dann nur noch die obere Stadt interessant wegen der Aussicht. Wenn ihr dann zum Mt. St. Michel fahren solltet, der ist ja momentan eine Baustelle wegen dem neuen Steg, dann besucht auf jeden Fall die Abtei ganz oben. Es ist alles gebührenpflichtig und die langen da ganz schön hin mit den Eintrittsgeldern. Wenn es die Zeit erlaubt, dann empfehle ich St. Malo. Ich war im Juni dieses jahr wieder mal dort. Und da empfehle ich eine Bootsfahrt um St. Malo herum. Wenn es also nicht ganz zu den Küstenabschnitten reichen sollte, dann ist ja das Memorial in Caen nicht allzu weit entfernt. Ich muß mal überlegen, was mir sonst noch in der Gegend einfällt. Meine Partnergemeinde ist Gouville sur mer, nache Coutance und deshalb kenne ich mich da gut aus. Sprecht Ihr französisch? Das wäre von Vorteil in dieser Gegend.

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@Snuffi

Und dann habe ich noch etwas schönes gefunden. Vire ist nicht allzu weit von Villedieu les Poeles weg, eine Stadt mit Glockengießerei, die man besichtigen kann. Man findet sie ganz einfach vom Parkplatz aus, man muß nur in Richtung Glockengeläut oder Schläge laufen. Dann gibt es viele Sachen aus Kupfer zu kaufen. Rundum eine schöne Stadt mit alten Geschäften. Dann ist die Abbaye von Hambye richtung Norden zu besichtigen. In der Nähe befindet sich ein Restaurant mit Hotel. Dort kann man sehr gut essen, man muß aber gut 2 Stunden Zeit für ein Mittagessen mitbringen. Das Menü kostet etwa 30€ pro Person. Das war es mal, mir fällt nichts mehr ein. Viel Spaß bei der Planung, wenn noch Fragen offen sind, ich helfe gerne weiter.

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Ich komme gerade von einem 4 wochentrip aus der normandie& bretagne zurueck und kann nur sagen: Fantastisch. neben der atemberaubenden Landschaft hatte ich auch nur positive Begegnungen mit Einheimischen sowie reisenden. Was ja immer gegenteilig behauptet wird.

Auf jeden fall sollte man sich alle landungsstraende ansehen und die dazugehoerigen Museen, denkmaeler und Friedhoefe. Beginnend in dieppe bis Barfleur. Highlight die steinarkaden in Étretat.

Falls noch Zeit bleibt natuerlich noch mont saint michel mitnehmen!

Hier ein paar eindruecke unserer reise:

http://youtu.be/gQXTuMVlZ2Q

Das sind absolut fantastische Aufnahmen. Ist schon toll, was man mit so einem Quadrokopter machen kann.

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Zu den vielen ausgezeichneten Vorschlägen füge ich noch Longues-sur-Mer hinzu, etwas westlich von Arromanches und bekannt wegen der aussergewöhnlich gut erhaltenen ehemaligen deutschen Flakstellungen.

Normandie, Bretagne oder Cote d'Azur?

Wir wollen unseren Urlaub dieses Jahr in Frankreich verbingen und wissen nicht, ob in der Normandie, der Bretagne oder an der Cote d'Azur.

Wir verbringen unseren Urlaub nicht die ganze Zeit am Strand; es ist eher so, dass wir abends noch einen kleinen Abstecher dorthin unternehmen und sonst den ganzen restlichen Tag Ausflüge an interessante Orte unternehmen. Der Strand ist also nicht am wichtigsten für uns. Dennoch wäre es schön, wenn es in dem Gebiet schöne Sandstrände gäbe. (Das ist vor allem in der Normandie und an der azurblauen Küste gegeben, oder? Liege ich richtig damit, dass die Bretagne eher Steilküsten und kaum Sandstrände hat oder bin ich einfach zu uninformiert?)

Wichtiger als Sandstrände ist aber wirklich die Umgebung - ob diese interessant ist, also: schöne Landschaften, Orte mit Charme, etwas kulturell Interessantes, vielleicht auch etwas Geschichtsträchtiges. Wir sind in unserem Urlaub meist in einer FeWo und unternehmen viele Ausflüge. Wir interessieren uns für Kultur (also durchaus Schlösser, Burgen, Ruinen(städte), Orte, an denen Sagen stattfanden, evtl. auch Museen). Dennoch sollte es nun wirklich nicht zu viel Kultur sein, die bekanntesten, schönsten kulturellen Dinge reichen aus. Wir mögen in unserem Urlaub immer einen gute Mischung (etwas Kultur, etwas Strand, schön entspannen, schön essen (was Typisches für die Region), schöne Orte/Städte besichtigen, schöne Landschaft sehen).

Wir schauen uns auch mal gerne Städte an, wo die Reichen wohnen, aber unsere FeWo sollte immer in ziemlicher Entfernung sein, weil sonst alles immer so teuer ist. Ich mag auch total solche Lavendelfelder und würde mal eines gerne fotografieren, ich mag so französische Spezialitäten wie die Tarte Tropezienne, wohinter eine Geschichte steckt und ich werde allgemein wohl ganz viele französische Spezialitäten probieren. Ich mag es nicht ganz so, in einer Riesenstadt zu sein - als Ausflug ja, wenn sie dennoch interessant ist, aber nicht als Standort für eine FeWo. Ich mag kleine, süße Städtchen, bei denen am Abend an der Uferpromenade etwas los ist, wo es schöne Restaurants und Bars gibt, eine schöne Abendstimmung, ... Sie sollten nicht komplett menschenleer und ausgestorben sein. Steilküsten finde ich im Übrigen auch sehr schön; allgemein interessieren wir uns auch wirklich für die Natur. Aber es sollte nicht das ganze Gebiet nur aus Steinen bestehen, wir lieben die Abwechslung. (Unser ganzer Urlaub sollte max. 1100 Euro kosten. Wir wollen nicht viel länger als eine Woche weg, vielleicht so 7-9 Tage in den Pfingstferien.)

Habt ihr einen Rat, welche Region/welches Gebiet von denen 3, die ich in der Auswahl habe, da am besten passen würde? Zu einem Urlaub, bei dem man vor allem schöne Städte, etwas Kultur/Geschichte und schöne Landschaft sehen will?

Ich wäre auch sehr dankbar - für mich hört sich nach kurzer Recherche einfach alles toll an. Vielleicht wisst ihr ja aufgrund meiner Beschreibung, was am besten wäre.

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