Ländervergleich: Namibia, Tansania, Ghana oder Uganda?

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3 Antworten

Von der Sicherheit her und auch der landschaftlichen Schönheiten steht Namibia sicherlich an vorderster Stelle. Auch das auf eigene Faust durchs Land reisen ist dort wegen überwiegend guter Infrastruktur unkompliziert. Namibia ist aber das am wenigsten 'typisch afrikanische' Land, so fast ganz ohne Dschungel und Urwald.

Ghana und Uganda kommen gleich danach, obwohl es dort derzeit leider mehr Sicherheitsrisiken gibt. Auch ein 4-monatiges Visum ist etwas schwieriger zu erhalten. Aber wenn 'Urwald' Eure Intention ist, nach Afrika zu gehen, wärt Ihr dort (mit entsprechendem zurückhaltendem Auftreten) sicherlich auch ganz gut aufgehoben.

Tansania würde ich im Moment für zwei junge Frauen nicht unbedingt empfehlen, die räumliche Nähe zu Kenia würde ich dort berücksichtigen. 

Für hochwillkommene Volunteer-Arbeit mit etwas weniger Risiko von sog religiösen Übergriffen wären auch Bolivien oder Peru in Süd-Amerika geeignet (und hätten landschaftlich wie auch kulturell sicherlich ähnlich viel zu bieten!).

Gutes Gelingen und viel Spaß!


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Kommentar von vintageflowers
11.04.2015, 00:11

Herzlichen Dank für die tolle Hilfe! Uns ist es vor allem wichtig nicht nur ein afrikanisches Land zu bereisen, das typisch afrikanisch ist. Sondern eben auch eine gewissen Artenvielfalt zu entdecken, trotzdem aber sicher zu reisen ohne großer Gefahr. Dass wir uns zurückhaltend verhalten sollten wurde uns bereits häufiger geraten. Südamerika kommt für uns nicht in Frage, da wir besonders am Kontinent Afrika interessiert sind. Welche Ort oder Aktivitäten könntest du uns in Namibia, Ghana und Uganda besonders raten? Was dürfen wir nicht missen? Und warum genau ist Namibia nicht typisch afrikanisch?

Danke schonmal für die sehr hilfreiche Antwort!

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Es gibt den landläufigen Satz "Namibia ist Afrika für Anfänger". Die Gründe dafür hat Roetli schon genannt. Ich war 2011 für 2 Wochen in Namibia (geführte Rundreise in einem Kleinbus (Fahrer war gleichzeitig Reiseführer). Wir waren 7 Leute und konnten deshalb extrem flexibel agieren. Bezahlt haben wir für die Reise allerdings nichts (außer Taschengeld), denn meine damalige Partnerin hatte dieses Erlebnis gewonnen. Aber auch wenn du nicht dieses Glück hast: Jeder Euro lohnt sich! Namibia ist ein wunderschönes Land, auch wenn es dort, wie schon erwähnt wurde, kaum dschungelähnliche Gegenden gibt (außer Caprivi (der schmale Streifen oben rechts von Namibia)). Dort gibt es wirklich tropischen Dschungel. Achtung! Dort besteht die größte Malaria-Gefahr, deshalb vorher mit einem Arzt über Impfung sprechen! Der große Rest des Landes besteht aus Bergen, Felsen, Wüsten, einer langen Küste und einer Landschaft die von mal mehr und mal weniger Bäumen und Sträuchern bevölkert wird. Einfach ein Traum.

PS. Wir sind Anfang Februar gereist. Ist zwar Regenzeit, aber wir hatten viel Sonne und Hitze!

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Kommentar von Zinni
11.04.2015, 15:00

Sorry, es gibt im Moment keine Impfung für Malaria sondern nur eine Vorbeugung, und ja das ist ein großer Unterschied...

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Ich war mehrmals in allen vier Laendern, und habe auch die - leider eher negative - Entwicklung erleben mussen. Ich bin bestimmt nicht uebervorsichtig. Aber zwei - vor allem junge - Frauen alleine stossen eben auf das "Die brauchen sofort maennlichen Begleitschutz" Syndrom. Das kann hartnaeckige, sehr aufdringliche und gefaehrliche Formen annehmen. Um dem zu entkommen, sollte man sich in einer Universitaetsstadt wie Takradi (Ghana) einquartieren. Dort sind alleine lebende Studenten schon eher normal, und es entsteht dadurch eine Art "Schwarmschutz". Auf eigene Faust durchs Land fahren wuerde ich aus diversen Gruenden schon gar nicht empfehlen, auch nicht im wahrscheinlich vielfaeltigsten Afrikanischen Land Tansanija. Dort ist auch der maennliche "Auftringlichkeits-Faktor" am groessten. Ghana eigent sich fuer Rundfahrten egentlich gar nicht, auch wegen mangelnder Infrastruktur. Fuer die Rundreise Tansanija/Uganda wuerde ich eine Gruppe aus mindestens vier Personen empfehlen, darunter zwei maennliche. Namibia ist uebrigens recht Europaeisch gepraegt. War ja auch mal Deutsche Kolonie, was man immer noch feststellen kann. (Strassen und Ortsnamen, deutsche Ausdruecke in den Sprachen u.a.)

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