Kommt man mit der Luft im Hochland von Peru gut zurecht?

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6 Antworten

Du solltest auf jeden Fall nicht kurz vor einer solchen Reise zum Blutspenden gehen. Wir hatten in unserer Reisegruppe einen Mitreisenden, der 14 Tage vorher Blut gespendet hatte. Dem ging's ziemlich mies, trotz Sauerstoffversorgung im Bus und im Hotel.

Ansonsten macht's wie die Einheimischen dort: Coca-Blätter kauen; Wirkung aber erst mit Katalysator (z.B. getrocknete Banane) - lasst Euch vor Ort beraten! Ist dort total legal. Es gibt auch in allen Hotels in Hochlage entsprechende Tees.

Selbst beim Besuch des Titicacasees sollte amn daran denken, dass man dort in 3800 Metern Höhe ist!

Also: Europäischen Stress zu Hause lassen oder vergessen, die Langsamkeit genießen. Sonst geht's schief und die (Vor-)Freude an der Reise ist dahin!

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DIe psychische Belastung war bei mir enorm, da du in großer Höhe Deinen Körper auf eine sehr unangenehme Weise spürst und praktisch nichts dagegen tun kannst. Da muss man angstresistent sein! Ist kein Witzt jetzt: Ich rate Dir dich in Meditation zu üben, zur Beruhigung und für eine regelmäßige Atmung.

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Ich würde sagen, dass das bei jedem unterschiedlich ist. Bei mir war es kaum merklich. am ersten tag war mein kopf etwas leichter als sonst. Einer bekannten von mir ist es zwei/drei Tage allerdings total schlecht gegangen. Das wichtigste ist es langsam angehen zu lassen. Zu relaxen, nicht gleich volles Programm starten. Plane einige Zeit zum Aklimatisieren ein. Und wie schon erwähnt. Viel Coca-Tee trinken ;) (allerdings nicht die oftmals angebotenen Beutel, sondern richtige Coca-Blätter in kochendem Wasser)

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Hallo,

vorbeugen ist so eine sache, Du könntest ein Höhentraining in den Alpen machen, aber der Effekt verschwindet schnell. Maxilinde hat ja schon gute Links gesetzt, mein "Liebling" ist immer noich dieser: http://www.reisefrage.net/frage/ab-wieviel-hoehenmeter-in-den-anden-muss-sich-der-koerper-an-den-wenigen-sauerstoff-gewoehnen :-)

Wenn Du grundsätzlich gesund bist und dich nicht übernimmst, dann würde ich mir keine Sorgen machen. Hier im Forum wurde en detail schon viel diskutiert und es ist auch sinnvoll, das zu lesen, aber man sollte auch keine Panik aufkommen lassen. Ich habe über 40 Höhenanpassungen allein in den Anden hinter mir. Jede ist anders aber- keine Angst.

LG

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Wer bitte ist "man"?

Wenn jemand stark übergewichtig ist, einen hohen Blutdruck oder Atemwegsbeschwerden hat, dann könnte er da erhebliche Probleme bekommen, aber auch ein an sich gesunder Mensch kann dort plötzlich unter üblen Kopfschmerzen leiden, wenn er die Höhe nicht gewöhnt ist.

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Du wirst dich auf jeden Fall aklimatisieren müssen. Wie lang das dauert, hängt von der Höhe und auch keine Konstitution ab...

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Roetli 02.11.2011, 16:53

Höhenbeschwerden und auch die 'echte Höhenkrankheit' hängen nicht vvvn der Kondition ab - das wird Dir jeder Tropenarzt oder Spezialist für Höhenkrankheiten bestätigen! Also hier bitte keine persönlichen Vermutungen als Ratschläge weitergeben!

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Seehund 02.11.2011, 18:08
@Roetli

DH @ Roetli,

das ist Tatsache. Ausserdem geht es den einen Tag mal besser und an einem anderen mal schlechter- bei ein und demselben Menschen.

LG

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