Klingen die Osterinseln nur exotisch oder sind sie wirklich ein interessantes Reiseziel?

3 Antworten

@SiebterZwerg: Touristen die die Osterinsel besuchen sollten sich vorher die Frage stellen, was sie von einem Aufenthalt erwarten. Liebt man Sandstrände, Partymeilen, Discos und durchzechte Nächte, dann sollte man die Insel meiden, diesbezüglich gibt es absolut keine lukrativen Angebote. Interessiert man sich für die Kultur und die Sehenswürdigkeiten der Osterinsel, dann ist man absolut richtig. Eingefleischte Kulturreisende können, wenn sie es richtig anfassen, gut und gerne drei bis vier Wochen auf der Insel verbringen und haben jeden Tag etwas anderes gesehen und erlebt. Wichtig für Kulturreisende: Sie sollten sich vorher über die Osterinsel informieren, und zwar nicht nur über den Untergang der Rapa Nui und die angeblich so mysteriösen Moais (Steinmonumente), sondern auch über die Ahu-Anlagen, Höhlen, Petroglyphen, den Vogelmann-Kult mit dem Orongo Kultplatz und der vorgelagerten Insel Motu Nui, der Holzschnitzkunst, die Entdecker und die neuzeitliche Geschichte [Link wurde vom Support entfernt) . Wer mit diesem Vorwissen auf die Insel reist und sich dann noch einen guten deutschsprachigen Reiseführer gönnt (beispielsweise Josef Schmidt), der wird die Reise und die dort gewonnenen Erkenntnisse und Eindrücke niemals wieder vergessen.

lies dir das mal durch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Osterinsel

und entscheide dann, ob die das exotisch genug ist. meine persönliche meinung, wenn es nicht gerade ein traum von dir ist, den es zu verwirklichen gilt, dann lass es, der aufwand und die kosten sind enorm!

und wenn du noch auf weniger sachliche art dorthinreisen willst habe ich noch einen buchtipp:

postlagernd floreana von margret wittmer, nicht grad neu, aber informativ!

hier noch zwei fremdmeinungen zum buch:

"Einfach umwerfend, ein fantastisches Buch ! Habe das Buch gekauft, angefangen und nicht mehr aus der Hand legen können. Es ist einfach unbeschreiblich toll geschrieben. Sehr viele Informationen über das Leben auf Galapagos, ein Einblick in die vergangenen Jahrzente. Lebendige, interessante Berichte über die Menschen die Frau Wittmer in ihrem Leben kennenlernte. Wenn man dieses Buch liest, meint man selbst auf Galapagos zu sein, so genau und präzise (und dabei doch niemals langweilig) wird alles beschrieben. Man meint das Meer zu hören, die Luft zu riechen, das Salz zu schmecken. Wunderschön und fesselnd.

Hält einen in Atem bis zur letzten Seite Diese Geschichte ist wirklich unfaßbar. Die Stärke von M. Wittmer, der Arbeitseifer der ganzen Familie ist so packend, daß man das Buch gar nicht mehr weglegen kann. Aus der Sicht von 2002 kaum vorstellbar, wie Siedler 1932 nach Floreana kamen, alles selbst hergestellt, völlig autark gelebt haben ,von dem, was sie mit eigenen Händen herstellten. Ich hätte Margret Wittmer gerne auf Floreana getroffen und hätte mal ihren sagenhaften Braten probiert. Uneingeschränkt zu empfehlen."

Hi,

die Osterinseln sind absolut exotisch, stellt sich nur die Frage ob Du das als so toll empfindest, dass sich die Anreise für Dich persönlich rentiert.

Manche Menschen leben Monatelang auf den Inseln um die Geheimnisse der Moais, ihrer Errichter und deren Riten (Stichwort Vogelkult) zu studieren.

Flora und Fauna sind nicht besonders interessant und sonst besteht die Exotik hauptsächlich darin, auf einer Inselgruppe Urlaub zu machen die völlig isoliert existiert.

bye Rolf

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