Jugendstil-Bad bei St. Gallen in der Schweiz?

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3 Antworten

Hallo,

du meinst das Volksbad in St. Gallen. Das Bad befindet sich sehr versteckt an der Volksbadstrasse in der Nähe des Stadtparks (Museumsviertel). Ich war selbst schon ein paar Mal und habe es immer genossen. Es ist wirklich sehr schön! Am besten parkst du in der Tiefgarage Brühltor (oder etwas teurer, dafür näher am Kantonsspital / Krankenhaus) oder nimmst den Bus.

Hier noch die offizielle Homepage:

http://www.stadt.sg.ch/home/freizeit-tourismus/sport-bewegung/hallenbaeder-sauna-massage/volksbad.html

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Da musste ich nun doch echt selber nachschauen gehen, da ich nur vor längerer Zeit was wegen einer Grossanierung/Neubau gehört habe. Somit kann ich Dich wenigstens auf einen Zeitungsartikel hinweisen.www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/stadtstgallen/tb-st/Wellness-im-Jugendstilbad. Uber solche Kosten muss ja in den Kantonen auch erst mal abgestimmt werden. Die Angelegenheit soll ja extrem teuer sein, so ist es vielleicht noch gar nicht eröffnet.

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Roetli 07.11.2012, 13:44

Hallo Nanuk, der Link funktioniert leider nicht (mehr?) - hier aber noch ein Artikel von Tante Wiki http://de.wikipedia.org/wiki/Volksbad_St._Gallen

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Nanuk 07.11.2012, 14:17
@Roetli

Wellness im Jugendstilbad

Das Volksbad wurde 1906 gebaut und ist – nach der Bad- und Waschanstalt in Winterthur – das zweitälteste Hallenbad der Schweiz. (Bild: Archivbild: Hannes Thalmann)

Das Volksbad soll für 15 Millionen renoviert werden. Das Projekt, das Jahr für Jahr verschoben wurde, wird nun konkret. Im Herbst läuft voraussichtlich der Architekturwettbewerb an.

Katja Müller

Schon seit mehr als 100 Jahren gehen Badegäste im Volksbad ein und aus. Früher in erster Linie aus hygienischen Gründen, um zu duschen, in eine Badewanne zu steigen oder ins Schwimmbecken zu tauchen. Später hauptsächlich aus sportlichen Motiven. Vielen ist das Jugendstilbad aus dem Schwimmunterricht bekannt.

Doch die Zeit ist nicht spurlos am Bad vorübergegangen. Einerseits sind das Bassin und die ganzen technischen Installationen sanierungsbedürftig, anderseits haben neuere Bäder dem Volksbad den Rang abgelaufen. Die Besucherzahlen sind rückläufig. Abgesehen von einigen Schulklassen schwimmen nur noch wenige ihre Bahnen im 20-Meter-Becken.

Gesundheitsbad einrichten

In der Investitionsplanung der Stadt ist die Sanierung des Volksbads deshalb seit Jahren vermerkt, 15 Millionen Franken werden dafür eingerechnet. Ursprünglich war eine Renovation auf das 100-Jahr-Jubiläum im Jahr 2006 geplant. Allerdings wurde sie immer wieder verschoben. Grössere Projekte wie der Bau der Eishalle Lerchenfeld oder des Athletik Zentrums hatten Vorrang.

Nun kommt aber Bewegung in den Sanierungsplan. Im Sportamt und im Hochbauamt laufen Vorbereitungen, um einen Architekturwettbewerb für das Volksbad auszuschreiben. Zurzeit überlegt man sich im Sportamt, wie der künftige Betrieb aussehen soll.

Die Grundidee sei klar, sagt Bäderchef Heinz Brunner: Aus dem Volksbad soll ein Gesundheitsbad werden. «Dabei steht nicht Sport im Mittelpunkt, sondern Erholung.» Wer Strecken schwimmen will, hat laut Brunner in anderen Hallenbädern bessere Voraussetzungen. Im Volksbad hingegen soll «Wellness im weitesten Sinn» geboten werden. Brunner schwebt vor, verschiedene Becken mit unterschiedlichen Wassertemperaturen zu installieren. Zudem sollen Jod- oder Solebäder, Massagen und eine Saunalandschaft zum Angebot gehören.

Touristen anlocken

Für Heinz Brunner ist klar, dass das Volksbad nie ein Ort für ein Massenpublikum sein wird. Dafür seien das Blumenwies oder der Säntispark besser geeignet. «Das Volksbad ist ein Unikat. Wir wollen deshalb auch seinen kulturellen Hintergrund aufwerten.» Man strebe eine Mischung aus moderner Badelandschaft und traditioneller Architektur an. Der Jugendstil müsse unbedingt erkennbar bleiben.

Heinz Brunner hofft, dass das Bad auch Touristen anlocken könnte. «Ohne natürlich grössenwahnsinnig zu werden. Wir sind uns der Dimensionen bewusst.» Die Architektur ist das Aushängeschild des Volksbads.

Das sieht auch Projektleiter Andreas Schneiter vom Hochbauamt so. «Neuere Bäder versuchen eine spezielle Atmosphäre zu konstruieren, die das Volksbad von sich aus hat.» Dadurch sind auch die baulichen Rahmenbedingungen für den Wettbewerb gegeben. «Dem besonderen Ort soll Rechnung getragen werden», sagt Andreas Schneiter. Das Hauptbecken bleibe, wie es sei, allerdings würden wahrscheinlich die Badewannen an der Seite entfernt. Um mehrere Becken unterzubringen, sei auch eine Erweiterung durchaus denkbar.

Konkrete Vorschläge erhofft sich die Stadt von den Wettbewerbsprojekten. Der Wettbewerb soll noch dieses Jahr, voraussichtlich im Herbst, anlaufen. Ein Baustart vor 2012 sei aber kaum realistisch, sagt Heinz Brunner.

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Nanuk 07.11.2012, 14:17
@Roetli

Bei mir funktioniert der Link. Siehe unten - der Auszug.

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Außerdem gibt es auf dem Freudenberg einen Naturbadeweiher mit Badehäusern im Jugendstil – das ist aber nichts für die kalte Jahreszeit...

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