Ist in Matala auf Kreta noch etwas von der Hippie-Kultur der 70-er zu sehen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wir waren ende der 70er, anfang der 80er einige male dort - mit Rucksack und haben am Strand geschlafen, abends zum Campingplatz geschlichen um zu duschen (lang ist es her...). Damals gab es nicht mal ein Hotel im Ort, aber es wurde dann in den 80ern gebaut. Natürlich waren die Höhlen frei zugänglich aber auch damals waren sie nicht mehr bewohnt. Die 'Hippies' waren schon längst weg, Richtung Goa, Gomera oder Ibiza... Matala dürfte noch recht hübsch sein, auf der linken Seite von der Bucht gabs eine andere Bucht: 'Red Beach' weil der Sand rötlich war. Traumhaft schön, nur (damals) etwas anstrengend dahinzuklettern. Vielleicht gibts jetzt ein Weg? Auf jeden Fall kann ich Kreta empfehlen, abseits der Touri-Nepp Gegende - und Roller oder Auto mieten und alles erkunden. Es ist wunderschön dort und auch der Fortschritt und die 'Neckermänner' (sorry, mir fällt kein andere Ausdruck ein) können es nicht kaputtmachen. Ich möchte auf jeden Fall die Erinnerung so wie ich es habe behalten und fahre nicht mehr hin, sonst wäre ich bestimmt enttäuscht. Aber wer noch nie da war gefällt es bestimmt sehr gut!

Ich war da selbst leider noch nie dort, habe aber schon viel darüber gehört und finde das Ganze auch äußerst spannend! Ich denke aber, das ganze hat sich die letzten Jahre sehr verändert, da einiges an Tourimassen auf die Höhlen zugestürmt ist. Hier hast Du nur den Auszug aus einem Reisebericht "ie Höhlen, die auch schon von den Römern benutzt wurden, sind nun umzäunt. Wer sie sehen will muss einige Euro Eintritt bezahlen. In den letzten Jahren sind die Touristenzahlen gesunken und die circa 300 Einwohner beginnen zu verstehen, daß man einige Fehler gemacht hat.

Meiner Meinung nach ist Matala immer noch interessant für einen Tagesausflug. Der Strand hat durch die vielen Touristen allerdings viel an Attraktivität verloren. In der Hochsaison ist die kleine Bucht, an der das Dorf liegt, mit Pauschalbuchern, Schlangen von Bussen mit Tagesausflüglern und vielen 100 Mietwagen verstopft. Im Winter ist der Ort fast ausgestorben und man findet Ruhe und immer noch einen der schönsten Strände Kretas (solange man sich nicht umdreht und auf die Betonklötze der Hotels blickt).

Billig übernachten kann man auf dem recht einfachen und nicht allzu teuren Campingplatz nicht weit vom Strand." Das spricht für sich.

Ein Ausflug lohnt sich, aber von Hippie-Kultur ist nichts übriggeblieben. Man sieht allerdings ein paar Bustouristen mit verklärten Gesichtern vor den Steinhöhlen...

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