Ist Gelbfieberimpfung unbedingt notwendig für Ecuador, Peru, Bolivien, Chile und Argentinien?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Allgemein gilt festzuhalten, dass JEDE Impfung mit einem gewissen Risiko verbunden ist und Impfschäden bei sämtlichen Impfstoffen auftreten können, bzw. leider auch tatsächlich vorkommen, ob das nun Gelbfieber oder eine für uns selbstverständliche Polio-Impfung ist. Jeder Arzt sollte theoretisch auf das Risiko vor jeder Impfung hinweisen (Gelbfieber darf der Hausarzt ohnehin nicht durchführen, außer, er ist dafür zertifiziert) jedoch finde ich es auch normal, dass der Arzt andererseits kein großes "Drama" daraus macht, da die Wahrscheinlichkeit, einen Impfschaden zu erleiden, einfach relativ gering ist. Ende vom Lied: Man muss es selbst unter Abwägung der Risiken entscheiden. Doch ich vertrete die Meinung: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig geimpft... Denn wenn ich dann jedesmal auf der Reise Angst vor einem Moskito bekommen müsste, weil ich nicht geimpft bin... Hm...

Danke für die schnelle und hilfreiche Information.Mir ist auch klar, dass ich hierzu ganz alleine die Entscheidung treffen muß.Aber ich neige dazu, das Risiko der Impung rechtzeitig hier in DE einzugehen. Ich habe keine Lust auf eine Zwangsimpfung bei der Einreise in eines der Länder. Gruß Ailina

0

Für die Einreise nach Bolivien ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Ich würde auch immer zu einer solchen Impfung raten. Gelbfieber klingt harmlos, ist es aber absolut nicht. Und das Vergnügen einer Reise oder gar die paar gesparten Euro sind eine Infektion nicht wert. Macht die Impfung, sie hält ja auch sehr lange und ist in einigen anderen Ländern der Welt (zum Beispiel Afrika) ohnehin Pflicht.

Was möchtest Du wissen?