Ist die Zugspitze begehbar?

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5 Antworten

Ja, die Randkluft, also der Einstieg zum Klettersteig, birgt durchaus ein Risiko - aber beim Bergsteigen ist letztlich nichts ohne Risiko. Der Grund: Die Randkluft wird im Spätsommer oftmals recht breit und ist bei stark abgeschmolzener Eisdecke meist nur provisorisch gesichert. Besondere Vorsicht ist geboten vor den Schneebrücken, also vorher auf Haltbarkeit antesten.

Als Ausrüstung empfiehlt sich unbedingt die komplette Klettersteig-Sicherheitsausrüstung (Brust- und Hüftgurt, Klettersteigset und Kletterhelm), Steigeisen oder Grödel.

Die Tour sollte in acht bis zehn Stunden zu schaffen sein, allerdings wird häufig empfohlen, eine Zwischenübernachtung einzulegen. Ganz unerfahren sollte man nicht sein, es wird zumindest Bergerfahrung vorausgesetzt, vor allem mit Blick auf den/die Gletscherüberquerung.

Weitere detaillierte Infos findest Du beispielsweise hier: http://www.real-adventure.eu/Touren/Zugspitze.htm

allradfan 27.08.2011, 12:19

Hallo, wenn das der Herrgott gewollt hätte wäre ich eine Gams geworden.

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also Tagestour brauchst du sicher eine außergewöhlich gute Kondition für die Tour. Die Randkluft ist im Spätsommer oft schwierig - man hat daher eine zweite Übergangsmöglichkeit geschaffen. Kann aber dennoch problematisch sein. Aktuelle Infos erhältst du sicher vom Wirt der Höllentalangerhütte. Eine sehr gute Routenbeschreibung mit vielen Bildern findest du hier bei tourentipp.de http://www.tourentipp.de/de/touren/details.php?id=743

Hallo Franz,

der gesamte Anstieg ab Hammersbach sind über 2000 Höhenmeter. So etwas verlangt schon mehr als Durchschnittskondition, ist aber bei entsprechender Fitness schon machbar.

Die Randkluft ist wohl nach Hörensagen wirklich schwierig (es ist schon einige Jahre her, dass ich dort war), gerade nach Hitzeperioden. Dann apert auch der Gletscher aus und ich habe es auch schon gesehen, dass auf der Höllentalhütte den Begehern Steigeisen angeraten wurden. Ich würde daher für alle Fälle zu Steigeisen und auch Pickel anraten. Es ist dann auch nicht dumm, mal auf der Höllentalhütte anzurufen und sich nach dem Zustand der Randkluft zu erkundigen,

Der Klettersteig im oberen Bereich ist nicht so schwierig. Wer sichergehen will, kann ein Klettersteigset und eine knitterfreie Kopfbedeckung (Helm) mitnehmen, erfahrene Bergsteiger schaffen es aber auch gut ohne Sicherung am Drahtseil.

Die Frage zur Ausrüstung ist ja schon geklärt, aber unterschätze diese Tour bloss nicht.

Wenn Du Dich für fit genug hälts, und das auch kritisch genug hinterfragt hast, dann würde ich Dir trotzdem unbedingt raten, wie alle anderen auch die Nacht auf der Höllentalangerhütte zu verbringen und dann morgens dort zu starten.

Dann turnst Du da wenigstens nicht alleine rum!

Und ich möchte nochmal sagen, Selbstüberschätzung ist keine Seltenheit, ich will Dir keine Angst machen, aber vielleicht testest Du Deine Kondition erst mal an einer weniger gefährlichen aber ebenso langen Tour, das wäre doch vernünftig, sagt dann aber immernoch nicht über die Tagesverfassung aus.

Hallo,

bist Du Wanderer oder Bergsteiger? Die Tour ist wirklich nicht ohne und man sollte schon Erfahrung auf Klettersteigen haben, das mit der Randkluft stimmt. Im Prinzip geht es an einem Tag, wobei ich auch auf der Höllentalangerhütte bleiben würde. icvh habe es schon an einem Tag gemacht, aber so hat man mehr davon. Eine geführte Tour hätte einiges für sich. Nicht "nur" wegen der Sicherheit, sondern auch, weil Du vieles erfährst.

LG

Seehund 28.08.2011, 17:42

Die einfachste Route ist die von Ehrwald, die Routen vom Eibsee sind brutal schwierig!

LG

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