Ist die Route (USA Westküste) in 22 Tagen ohne Stress möglich?

3 Antworten

Würde sagen, dass beim reisen immer mal Stress auftauchen wird. Sei es am morgen beim aufstehen, im Flughafen, beim Flug, die Fahrt, die Suche anch dem Hotel oder auch nach dem Restaurant oder der Sehenswürdigkeit...

Stress kann eigtl schnell entstehen aber das wird schon. einfach nicht all zu viele Gedanken machen und wenn alles gut und genau geplant ist, dann wirds auch klappen :D

Moin,

als jemand der schon 3x an der Westküste war kann dem Vorredner nur zustimmen. Gleich an eurem ersten Tag nach der Ankunft von LA zum Joshua Tree National Park zu fahren halte ich für sehr ambitioniert. Ich würde euch empfehlen die ersten Tage auszuruhen. Ich zum Beispiel brauchte immer etwa 2-3 Tage um mich an die Zeitverschiebung zu gewöhnen. Das verkraftet aber jeder anders gut.

Insgesamt finde ich euren geplanten Trip sehr Autofahrlastig. Ihr habt viele Strecken (Bsp. Palms Spring-Flagstaff) die gut 7 h Fahrzeit benötigen, verlasst euch hier bitte nicht auf den Routenplaner von Google. Meist sind die Zeiten die Google errechnet nicht machbar, es sei denn man fährt schneller als Erlaubt.

Ich verstehe eure Absicht so viel wie möglich mitzunehmen, wollt ihr Allerdings Eindrücke gewinnen und es genießen solltet ihr in Kalifornien bleiben und maximal Las Vegas mitnehmen. Nur mal so als Vergleich: Die Fläche Kaliforniens ist 70.000 qkm größer als die von Deutschland.

Mein Tipp: Überdenkt euren Reiseplan noch einmal. Plant Autofahrten mit nicht länger als 2h Fahrzeit. Plant Alternativen vorher um spontan zu sein, denn wenn ihr einmal in der Wüste seit kommt ihr da nicht mehr so schnell zu anderen Sehenswürdigkeiten und müsst weit fahren.

Ich würde mal sagen "ohne Stress" eher unwahrscheinlich

z.B. "1.Tag"

- vermutlich kommt Ihr am Mittag/Nachmittag Ortszeit nach einem etwa 11-stündigen Flug in L.A. an (da ist es auf Eurer inneren Uhr aber bereits 9h später). Durch die Immigration dauert es in LAX gerne etwas länger, das Warten auf den rchtigen Bus zur Rental Car Station vielleicht auch. Bei den Rentals gibt es oft lange Schlangen und wenn Ihr endlich Euer Auto habt, müßt Ihr durch den dann einsetzenden Feierabendverkehr stehen(und da ist 'rush hour' gerade in L.A. ein mehr als zutreffender Begriff), um zu Eurem Hotel zu kommen. "Aufenthalt in L.A." wird dann wohl eher "ins Bett fallen" bedeuten!

Und am nächsten Tag wollt Ihr dann schon in den 1. NP fahren! Was werdet Ihr wohl davon haben mit ordentlich Jetlag in den Knochen?

Und so geht Eure Planung weiter - um das mehr als ambitionierte Programm ansatzweise erfüllen zu können, müßt Ihr eigentich so gut wie immer Highways benutzen (nur dort kann man in aller Regel mit 80-100km/h fahren, aber auch nicht immer). Zeit, um vielleicht ein Wild-West-Städtchen, Höhlenwohnungen der Natives, eine Eisenbahnfahrt mit einem alten Dampfzug, eine etwas intensiveres Erlebnis in einem NP (z.B. Besuch des Antelope Canyons), eine Wanderunge in einem der vielen NP, die Ihr Euch aufgelistet habt (wofür wollt Ihr da eigentlich hinfahren?), für kleinere Straßen oder gar das Anschauen der Dörfer, Orte etc. am Weg bleibt dabei nicht. Dazu kommt, daß es in Süd-Kalifornien, Arizona, Utah und Nevada relativ früh am Abend schon dunkel wird (im Juli so etwa ab 18h).

Also 'etwas sehen' werdet Ihr so wohl kaum, abhaken wäre vielleicht eher der richtige Ausdruck. 'Mitnehmen', um Euch alles dann daheim in Ruhe anschauen zu können, kann man nämlich nichts! Man sollte schon an Ort und Stelle alles genießen, was überall zu sehen ist oder geboten wird - und vielleicht vom halben Programm doppelt soviel haben.

Warum müssen es beim ersten Besuch gleich 4 verschiedene Bundesstaaten sein? Nur um sagen zu können "da war ich auch schon"? Manchmal macht es vermutlich mehr her, wenn man sagen kann "da oder dort habe ich Tolles erlebt oder Spezielles gesehen"...

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