Ist die Condor Comfort Class mit der Business-Class eines Linienfliegers vergleichbar?

2 Antworten

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Ich denke schon, dass die Comfort Class empfehlenswert ist. Wenn Du mit einer Boeing 767 fliegst, dann hast Du in der Comfort Class eine geräumige separate Kabine mit nur 18 Sitzen. Die Sitzabstände betragen 125 cm und die Sitzbreite 48 cm. Die Sitze lassen sich auch bequem in eine "Lounge-Position" bringen.

Auch vor dem Hintergrund, dass Condor die Sitzabstände in der Holzklasse nochmals verringert hat, ist bei Langstreckenflügen die Comfortklasse vorzuziehen.

Jein, ComfortClass ist massiv besser als die Touristenklasse, kommt aber noch nicht an die "echte" Business Class ganz ran. Ist aber dennoch eine sehr angenehme Art des Reisens. Die Unterschiede zu den Business Class Angeboten der Linienflieger sind aber nicht riesig gross. Hierfindest Du Infos zu den jeweiligen Bsiness Services: http://de.flyerwiki.net/index.php/Hauptseite

Wer hat schon Erfahrungen mit Scoot gemacht - was tun wenn Airline keine Haftung für Flugausfälle übernimmt?

Scoot, eine 100%ige Tochter von Singapore Airlines, verbindet als Billig-Airline u.a. Singapur mit Australien. Perth, Adelaide, Sydney und Brisbane - geschenkt weil auch bei anderen zu haben. Interessant ist aber für manche der Direktflug zur Gold Coast (Coolangatta), den niemand sonst anbietet.

Die Airline arbeitet nach dem Muster anderer Billigheimer: extrem niedriger Grundpreis - für den, der auf alles verzichten mag - aber alles andere kostet zusätzlich. Soweit sogut. Allerdings muß hier NACHDRÜCKLICH vor den AGBs gewarnt werden!!!

Im vorliegenden Fall hatten wir einen von Scoot selbst schriftlich bestätigten Rückflug, an den sich einige Stunden später der Weiterflug von Singapur nach Frankfurt auf Lufthansa anschliessen sollte. Dieser bestätigte Flug wurde von Scoot ohne Vorwarnung gecancelt und um einen Tag nach hinten verschoben. Der Weiterflug mit LH wurde damit verpasst.

Eine andere Flugmöglichkeit gab es nicht, weder von Coolangatta noch von Brisbane aus. Und da wie üblich bei LH der günstigste Tarif gebucht war, war eine Umbuchung nicht möglich. Kurz: das LH-Ticket verfiel, es musste ein neuer Flug gebucht werden. Rund 1.000€ wanderten in die Mülltonne, das ist hart!

Und Scoot: wusch die Hände in Unschuld. In §9 ihrer AGB findet sich die Angabe, dass die Airline bei Flugausfällen keinerlei Haftung übernimmt. Man kann entweder ohne Zusatzkosten auf einen anderen Flug mit Scoot wechseln (wir waren dankbar dafür! Ironie aus) oder einen Gutschein für einen Flug mit Scoot wählen, der eine Gültigkeit von 6 Monaten hat. Für einen Flug Ex-Singapore, versteht sich. Auch Kulanz in irgendeiner Form: Fehlanzeige.

Testurteil: nicht empfehlenswert! Oder hat jemand schon bessere Erfahrungen gemacht?

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