Ist Chile auch im (dortigen) Winter als Reiseziel empfehlenswert?

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Chile ist ein Land, das sich auf dem südamerikanischen Kontinent mehr als 4.000 Kilometer in Nord-Süd-Richtung entlang der Anden und des Pazifiks erstreckt, jedoch durchschnittlich nur circa 180 Kilometer breit ist. Es entspricht einer Entfernung von Dänemark bis nach Sahara. Aufgrund der langen Nord-Süd-Ausdehnung über mehr als 40 Breitengrade, aber auch der beträchtlichen Höhenunterschiede in West-Ost-Richtung weist Chile eine große Vielfalt an Klima- und Vegetationszonen auf.

Chile lässt sich in drei große Klimazonen - sehr trocken im Norden, ein mediterranes Klima in Zentral-Chile und kühl-feucht im Süden. Im Norden hat das Innere der Atacama-Wüste einige der weltweit höchsten Sonneneinstrahlung. Regenfälle kommen in den kühleren Monaten von Mai bis August, und die Sonne den Rest des Jahres vor. Es kommt gelegentlich Schnee in Santiago und anderen Teilen von Zentral-Chile, doch der Schnee schmilzt in der Regel recht schnell, außer in den Bergen.

Santiago Bietet ein ideales Klima, weshalb 80% der Bevölkerung hier lebt. Die Jahreszeiten sind gut definiert, mit heißen Sommern, maximal um die 30 º C in Santiago, eine der wärmsten Städte Chiles, Herbst und Frühjahr mit kühlen, angenehmen Brisen, und kurzem Winter mit niedrigen Temperaturen, die nur gelegentlich unter 0 º C tauchen.

Chile General In einem Land, das sich so weit von Norden nach Süden erstreckt, erwartet man viele verschiedene Klimazonen. Diese Zonen werden von dem Humboldt-Strom, der aus dem subantarktischen Gewässern stammt abgekühlt. Zusammen mit den vorherrschenden Südwestwind, schafft dies ein gemäßigtes Klima im nördlichen und mittleren Chile.

Da Chile in der südlichen Hemisphäre liegt, fallen die Jahreszeiten im vergleich zum Norden umgekehrt aus. Somit sind die Sommermonate Dezember, Januar und Februar, während Juni, Juli und August die Wintermonate sind. Januar und Februar sind die Hauptreisezeiten Monate außer, natürlich, in Skigebieten. Unnötig zu sagen, ist es unerlässlich, die Umkehrung der Jahreszeiten bei der Planung einer Reise zu berücksichtigen.

Im Süden gibt es ein kühles, feuchtes Klima, jedoch starke Abkühlung ergibt sich i.d.R. nur in den höheren Lagen. Die dämpfende Wirkung des Ozeans verhindert extreme Hitzewellen im Sommer und erlaubt nicht, dass die Temperaturen im Winter zu sehr fallen. So gibt es kaum einen Unterschied in der Temperatur von einer Saison zur nächsten. Durchschnittliche jährliche Temperaturen von 6 ° C in Punta Arenas bis 18 ° C in Arica im Norden.

 - (Reise, Südamerika, Winter)

Wow peruforum hat ja schon eine sehr ausführliche und super Antwort gegeben... so wissenschaftlich kann ich leider nicht darüber schreiben :) Wenn du im Winter in Chile bist (also in unseren Sommermonaten), dann würde ich nur den Teil von Chile bereisen, der sich ab Santiage de Chile richtung Norden erstreckt. Da gibt es auch unheimlich viel zu sehen und zu erleben, wie z.B. die Atacama Wüste, die man mit einer Tour in die Salzwüste Uyuni in Bolivien verbinden kann. Runter in den Süden würde ich zu dieser Jahreszeit allerdings nicht, dafür ist es tatsächlich zu kalt und teilweise ist eine Reise dorthin sogar fast unmöglich. Beschränke dich also auf den Norden, oder flieg zu einer anderen Jahreszeit, wenn du unbedingt nach Südchile möchtest.

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