in schweden oder norwegen im winter, im wald übernachten

2 Antworten

Also wenn Du Dich im Stockholmer Stadtpark niederlässt wird das sicher bestraft. Im übrigen habe ich ja schon bei Deiner Frage mit dem Feuerchen darauf hingewiesen, dass da in Schweden vieles geht. Das ist ein Outdoor-Land. Du wirst ja hoffentlich nicht gleich ganze Bäume abholzen und eine Blockhütte bauen wollen.

Im übrigen kann man auch unter einer Tanne mit weit ausladenden Ästen gut übernachten, ohne diese abzuscheiden. Du brauchst ja vor allem einen Wind- und ggf. einen Schneeschutz. Apropos: Bei genügend Schnee auch eine Schneehöhle in eine große Schneeverwehung oder gar der Bau eines Iglus ein riesiger Spass. Immer vorausgesetzt, man hat den richtigen Schlafsack. Allein auf den kommt es im Winter im Freien an.

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Das 'Allemansrätten' (was überdies in Naturschutzgebieten oder Nationalparks so nicht gilt!) erlaubt nichts "das der Natur allgemein oder anderen Menschen Schaden zufügt"! Also einfach Zweige abschneiden, egal für was, geht auf gar keinen Fall!!!!

Im 'Stockholmer Stadtpark' dagegen könnte man sich, unter Beachtung des oben gesagten, durchaus niederlassen...

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@Roetli

Am Grundsatz gibt es nichts zu deuteln. Richtig. Was Fernwanderwege und Nationalparks angeht gelten z. T. unterschiedliche und erfreulicherweise strenge Regeln. Dies gilt übrigens erst recht für die Fjälls oder die nördlichen Gebiete, wo die baumlosen Gegenden beginnen.

Ansonsten sollte man nicht jede Heuchelei zum Grundsatz erheben. In Schweden wird in den Wäldern eine jahrzehntelange unselige Kahlschlagwirtschaft betrieben. 20% des deutschen Zellstoffs kommt aus schwedischer Holzproduktion. Von "nachhaltiger" Forstwirtschaft kann in Schweden keine Rede sein. Da erzähle ich bei allem Respekt niemandem, der sich in einem solchen Gebiet ein paar Zweige holt, nicht, dass man das nicht darf.

Dennoch sind alle Alternativen zu priorisieren. Klar.

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@tauss

Du mußt das auch nicht erzählen - das machen dann schon die schwedischen Wildhüter oder Förster umso nachdrücklicher :-)! Und die lassen sich auf irgendwelche Diskussionen über Waldfrevel hin oder her überhaupt nicht ein!

Davon abgesehen sind in Schweden neben den ursprünglichen Wäldern, die es noch zuhauf gibt, einfach weite Flächen 'Produktions-Wälder' für die Papierindustrie - wo man sich gerade befindet, ist für jemand, der blauäugig einen "Wildnissurlaub" plant, so gut wie nicht zu erkennen...

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@Roetli

Blauäugig ist in diesem "Wildniss"- Falle wirklich richtig.... Ich habe deshalb mal eine Woche Probetraining im Bayerischen Wald oder im Schwarzwald vorgeschlagen.

Dessen ungeachtet: Von "zuhauf" kann nicht mehr wirklich die Rede sein. Nur 3% der schwedischen Wälder stehen unter gesetzlichem Schutz. Intakte Laubwälder müssen massiv den Baumplantagen weichen. Selbst der fjällnahe Wald wird zunehmend rücksichtslos abgeholzt. Auf deutsch: Wir müssen gar nicht so sehr nach Brasilien oder nach Borneo schauen. Die Zerstörung findet vor unserer Haustüre statt. Und damit die "Bewacher" nicht all zu sehr stören, wurden die Mittel für Waldschutz massiv reduziert. Die Waldbesitzer sollen sich selbst darum kümmern. Die Folgen: Siehe oben. Dann kommt natürlich ein Outdoor-Tourist mit ein paar Zweigen gerade recht.

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Du darfst in Nationalparks keine Feuer machen, das ist wichtig.Ansonsten würde ich mich sehr gut vorbereiten: Thermounterwäsche, Thermoschlafsack und ein gutes Zelt.

Deutschlandreise - wie können wir sie als Jugendliche realisieren?

Hallo liebe Community,

ich, eine Freundin und ein Kumpel hatten die Idee, in den Sommerferien nächsten Jahres eine Reise quer durch ganz Deutschland zu machen. Zu diesem Zeitpunkt werden wir alle 15 Jahre alt sein. Wir haben den Zeitraum von 5-6 Wochen ins Auge gefasst, da wir möglichst weit herumkommen und möglichst viel von Deutschland sehen möchten.

Als Transportmöglichkeit erscheint uns momentan der Deutschland-Pass der Deutschen Bahn für 99€ am geeignetsten, allerdings wissen wir nicht, ob dieses Angebot auch 2013, unser geplantes Abreisejahr, bestehen würde. Auch würde dieses Ticket nur den Zeitraum von 4 Wochen abdecken. Eine Alternative sehen wir ansonsten in den sogenannten Schülerferientickets, aber auch diese haben Nachteile - sie decken jeweils nur ein Bundesland ab, somit müssten wir für jedes Bundesland, in das wir wollen (und wir möchten in möglichst viele) ein einzelnes erwerben, was ein zusätzlicher Kostenfaktor wäre, auch gibt es diese Tickets meines Wissens nach nicht für alle Bundesländer.

Mit den Kosten wären wir auch schon bei der Überleitung zum nächsten Punkt - die Übernachtungsmöglichkeiten. Zuerst dachten wir an Jugendherbergen, allerdings können wir sie uns leider nicht leisten, geschweige denn für 5-6 Wochen - pro Nacht kosten sie je nach Herberge 14-30€. Da liegt der Gedanke nahe, es mit Zelten zu versuchen, aber inwieweit ist diese Idee realisierbar? Schließlich ergeben sich dadurch wieder mehrere recht banale, aber dennoch relevante Schwierigkeiten - die Wäsche und das Duschen etwa, oder der Strom für Handy und Kamera, auch ist so ein Zelt natürlich längst nicht so sicher wie ein geschlossener Raum.

Unseren Eltern haben wir von der ganzen Idee noch nichts erzählt, bevor wir es ihnen "beichten" und versuchen wollen, sie zu überreden, möchten wir es zumindest schaffen, einen möglichst genauen Plan zu machen, um etwas Festes zum Vorlegen zu haben. Allerdings sind wir uns auch dann nicht sicher, ob sie es uns erlauben, denn so eine Reise hat ja schon ein paar Risiken, wenn auch geringe, und Eltern sind in solchen Punkten ja oftmals sehr vorsichtig. Jedenfalls möchten wir die Idee unbedingt irgendwie realisieren und das Einverständnis unserer Eltern bekommen - nur wie? Von den Kosten her werden wir versuchen, so viel wie möglich eigens (durch Nebenjobs) zu finanzieren, und unsere Beweggründe sind denke ich auch verständlich - wir möchten neues (kennen)lernen, Spaß dabei haben und Erfahrungen sammeln (und was eignet sich dafür schon besser als eine Reise zu dritt quer durchs ganze Land ;-) )

Habt Ihr vielleicht ein paar Ideen, wie man das im Groben realisieren könnte und wie wir unsere Eltern überreden können, uns diese Reise antreten zu lassen?

(Noch eine Anmerkung: Wir machen es wirklich nur deswegen, um die verschiedenen Facetten des Landes kennenzulernen, viele neue Dinge mit eigenen Augen zu sehen und dabei Spaß zu haben, auf Partys oder gar Alkoholika sind wir nicht aus.)

Danke für's Lesen :-))

LG

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