In China über die Proteste im Nahen Osten sprechen?

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5 Antworten

Bei uns im Betrieb ist vorgeschrieben niemals über Politik zu reden mit Chinesen. Nicht in China selber und auch nicht in Deutschland.

Jeder Person ist natürlich anders, aber es geht möglich gegen der Stolz auf ihren Land ein, und dann besteht der Chance dass mann kein Geschäfte machen kann. So wurde das erklärt jedenfalls. Daneben habe ich gespürt das derjenigen womit ich geschäftlich gearbeitet habe sich überhaupt nicht in Politik interessieren.

Im privaten Verkehr wurde ich es auch nicht so schnell machen. Besonders wenn mann der Typ womit mann redet nicht kennt. Mann kann nicht nur ihm gefährden sondern auch dich selbst (Aufwiegelei gegen der Staat usw).

OK, eigentlich doppelt. Wird auch in der Link von Maxilinde mehr oder weniger gesagt..

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Ja. Es wird immer so getan, als wenn sich in China in den letzten 30 Jahren nix geändert hat.

Ich rede hier mit vielen Leuten andauernd über politische Themen.

Allerdings sind viele Chinesen sehr empfindlich gegenüber dem oft hochnäsigen Auftreten vieler Westler, die glauben, ihr politisches System sei das einzig Wahre.

Wenn man hier über Politik redet, sollte man auch akzeptieren, dass das chinesische System recht erfolgreich ist bei der Armutsbekämpfung. Und auch wir haben uns in Afrika und Lateinamerika in den vergangenen 60 Jahren ja nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Also, nicht den überlegenen westlichen Demokratie-Ideologen raushängen lassen.

Ich denke man kann auch in China über diese Dinge sprechen.Aber man muß zuhören können und darf keine voreingenommene und von Medien vorgegebene Meinung haben. Das versuche ich überall auf Reisen und habe damit keine schlechte Erfahrung gesammelt. Oft ist es aber so das gerade wir Deutschen denken wir müssen anderen sagen wie es geht.

dasst schon klar.Und wenn dein Gegenüber Pech hat ,seine Meinung zu offen ässert,was passiert dann mit dem?Meine Sorge gilt nicht den Fragenden Touristen sondern den Menschen dort.

hier mal ein Beispiel von vielen:

http://www.sueddeutsche.de/digital/meinungsfreiheit-in-china-internet-dissident-verurteilt-1.244788

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@Maxilinde

Genau das meine ich damit. Wenn du mit einem Menschen in China persönlich darüber sprichst ist das nicht im Netz. Und auch nicht in der Öffentlichkeit. Außerdem wissen die Menschen in China sicher was sie sagen dürfen und was nicht. Das ist meine persönliche Erfahrung und nicht die der Süddeutschen Zeitung.

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Es gibt in jedem asiatischen Land Tabu-Themen.

Ich lebe in Thailand, negative Auesserungen z. B. ueber das Koenigshaus sind so gut wie verboten. Auch z. b. ueber die Thaksin-Politik gibts grosse unterschiedliche Meinungen.

Und bevor ich mich als "Farang" = Auslaender in ein Wespen-Nest setzen wuerde, wuerde ich erstmal sorgfaeltig zuhoeren. Kritik der Thais untereinander bedeutet noch lange nicht, dass ich als Auslaender in diese Diskusion eingreifen darf.

Meine Frau hat immer eine Waescheklammer dabei, mit der sie mir immer androht, meinen Mund zu verschliessen, weil ich meine "Klappe nicht halten kann".

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