ich möchte das Ruhrgebiet mit dem Fahrrad entdecken

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5 Antworten

Der Ruhrtal Radweg führt vom Sauerland bis zum Ruhrgebiet und ist wunderschön. Ich glaube diesen Sommer lohnt sich das ganz besonders, da das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt 2010 ist. Ich kenne einen Radreisevaranstalter, der das zum Thema einer Radreise gemacht hat. http://www.velociped.de/index.php?id=385 Du bist 7 Tage unterwegs und musst Dich um nichts kümmern, kannst also nur Radeln und staunen über die alten Zechen und so :) Dannach hast Du ja schon etwas mehr Ahnung wo es Dir gefällt und kannst auf eigene Faust noch ein paar Tage ranhängen, damit das Abenteuer nicht zu kurz kommt ;))

Der Ruhrtalradweg ist wirklich eine gute Empfehlung. Alterantiv könntest du dir aber einfach Radwanderkarten für das Ruhrgebiet kaufen und dann von einem Standort aus Tagestouren unternhemen. Mit Zügen und S-Bahnen ist redes Ziel im Ruhrgebiet schnell zu erreichen. Als Ausgangspunkt würde ich Essen wählen. Die Stadt so viel zu bieten: Zeche Zollverein, Ruhrhöhen, Baldeneyee, Villa Hügel. Es wäre schade dort nur durchzurollen, wie auf dem Ruhrtalradweg. Dafür würde ich mir Zeit lassen und die Highlights alle per Rad abfahren.

http://www.ruhrtalradweg.de/

Ich glaube da brauchst Du keine organisierte Radreise,soetwas lässt sich ganz entspannt selber organisieren.Kauf Dir (am besten von Bikeline) eine Radtourenkarte,überlege wieviele KM Du am Tag etwa fährst und was Du Dir anschauen möchtest,überlege ob Du im Zelt oder Pension oder Hotel übernachten magst.Dann erstelle Dir ein Adress und Telefonverzeichniss(im Bikeline normalerweise enthalten)Packe Deine Packtaschen vorher mal und probiere aus wie es sich damit fährt.

Dies Planung steigert bei mir die Vorfreude ganz enorm und ist imemr ein schöner Teil meiner Radreisen

Es ist sinnvoll ab Mittag zu überlegen wo man übernachten möchte und dort um ein Zimmer anzufragen,es findet sich immer ein Plätzchen(soetwas wird nur am Donauradweg oder Bodensee in der Hauptferiensaison mal eng)

Wenn Du zeltest ist es noch einfacher,entweder es kommt ein Canpingplatz oder man fragt bei Bauern ob man das Zelt aufstellen darf.

Viel Spass:-)

Der Ruhrtalradweg ist schon eine sehr gute Empfehlung, der flußbegleitend und landschaftlich beschaulich ist. Er läßt nahezu das wenige Kilometer nördliche liegende, industrielle Ruhrgebiet vergessen. Etwas nachteilig ist dieser südlich im Ruhrgebiet verlaufenden Route ist die Abseitslage von der wenige Kilometer nördlich liegenden Städtekette an der B1/A40 von Dortmund bis Duisburg. Die Verbindung von der Ruhr zu den Innenstädten erfolgt über teilweise heftige Anstiege auf die nördlichen Ruhrhöhen (aber reizvoll für geübte Bergfahrer oder Mountainbiker).

Eine Alternative oder sogar Ergänzung ist die etwas nördlich verlaufende 1000-Feuer-Tour, von der die südlich liegenden Cities an der B1/A40 schnell und ohne große Steigungen zu erreichen sind. Eine Beschreibung dieses Wegenetzes findest Du hier: http://www.radtouren.de/rad_ruhr.html. Befahrbare Zechenhalden mit teils steilen Anstiegen übernehmen die Funktion von landschaftsprägenden Aussichtsbergen. Ehemalige Eisenbahntrassen der Erzbahnen führen teils auf 10 m hohen Niveau an den Hintergärten der ehemaligen Zechenarbeitersiedlungen vorbei und z. B. direkt zur stillgelegten Zeche Zollverein in Essen. Ein wirklich krasser, erlebenswerter Gegensatz zur Ruhrtalradweg.

Es gibt einen Ruhrtalradweg, eine spezielle Karte auch mit entsprechenden Hinweisen.

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