Hilft einem ein Kompass beim Autofahren ohne Navi auf Landstraßen weiter?

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6 Antworten

Wir hatten jetzt im USA-Urlaub einen Mietwagen mit Kompaß und uns hat das sehr geholfen. In den ländlichen Gebieten waren Schilder zeitweise rar gesät, jedenfalls solche, die für uns als Ortsunkundige zur Orientierung getaugt hätten, da manche Highways auf bestimmten Abschnitten schon mal bis zu 4 Nummerierungen gleichzeitig tragen und wir manchmal nicht sicher wußten, ob wir auf dem richtigen Highway sind. Da hilft das dann schon, daß man zur groben Orientierung weiß, daß man in die richtige Himmelsrichtung fährt und sich zumindest nicht vom Ziel wegbewegt. Wir hatten allerdings gutes Kartenmaterial, anhand dessen wir den Straßenverlauf auch gut verfolgen konnten.

Na klar - du kannst die Himmelsrichtungen auch mit einer Armbanduhr bestimmen, ich kenne Leute, die haben das im Gefühl, die wissen immer wo Norden ist. Aber heutzutage gibt es ja auch Strassenschilder, die kannst du gut mit einer Karte vergleichen ;)

du kannst die Himmelsrichtungen auch mit einer Armbanduhr bestimmen,

Aber nur, wenn die Armbanduhr analog anzeigt und die Sonne sichtbar ist, was für Dich bei Deinem Nick sicher kein Problem sein sollte, für andere Menschen aber oft schon.

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@demosthenes

OK. Es geht aber auch so: Baum anschauen, Westen ist: wenn man die Flechten am Baum sieht. MfG.

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Falls Du einen Taschenkompass meinst, den Du mit nach draussen nehmen kannst, dann kann der Dir schon weiterhelfen, die typischen Autokompasse, die etwa an der Scheibe kleben, aber kaum, da die Eisenmassen des Wagens die Dinger sehr stark ablenken, sodass die Fehlweisung ganz erheblich sein kann.

Ja natürlich wenn du deinen Kompass anständig genordet hast und die Karte richtig lesen kannst.

Sonst wäre man vor der Navizeit nirgends angekommen. Man sollte eigentlich aber schon wissen welche Stadt vor mir liegt und woher ich gekommen bin.

Antwort von Radio Eriwan: Im Prinzip ja.

Du brauchst dazu nur noch eine Landkarte in genügend hoher Auflösung, auf der jede Krümmung der Straße eingezeichnet ist (also etwa 1:200.000).

Dann musst du dich auch in einer Gegend befinden, die irgendeinen Anlass zur Orientierung bietet. Wenn es nur schnurgerade STraßen, wie z. B. in einem Poldergebiet, gibt, dann wird es schwierig.

Und drittens musst du die geistige Leistung erbringen, die angezeigte Himmelsrichtung und die landschaftlichen Gegebenheiten so in Übereinstimmung zu bringen, dass du den Standort auf der Karte wiederfinden kannst. Dazu sind ein paar Grundkenntnisse zum Kartenlesen erforderlich.

Davon abgesehen könnte man, mit der zusätzlichen Hilfe eines Sextanten, auch völlig ohne Landkarte seine Koordinaten bestimmen...

Bei Tagesfahrten braucht man keinen Kompass, nur nachts ist dieser sinnvoll. In Gegenden + Ländern in denen ein (billiges) Navi die Route nicht anzeigt verwende ich Garmin GPSmap 60CSx. Selbstverständlich muss man die Koordinaten der wichtigen Abzweigungen am PC auslesen und ins Navi eingeben. Das ist besonders nützlich bei Fahrten in Ländern in denen man die Strassenschilder (Russland; China usw.) nicht lesen kann. MfG

Nachtrag 1: Wir fahren in Mitteleuropa stets nach der Navivorgabe, seitdem gibt es keinen Streit und Stress mit meiner Frau: "Fahre rechts, oder doch links". Derzeit verwende ich tomtom-Live (festeingebaut).

Man kann auch die z.B. am PC ermittelten Routen leicht ins Garmin übernehmen/kopieren. MfG

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