Hilft einem ein Kompass beim Autofahren ohne Navi auf Landstraßen weiter?

4 Antworten

Na klar - du kannst die Himmelsrichtungen auch mit einer Armbanduhr bestimmen, ich kenne Leute, die haben das im Gefühl, die wissen immer wo Norden ist. Aber heutzutage gibt es ja auch Strassenschilder, die kannst du gut mit einer Karte vergleichen ;)

du kannst die Himmelsrichtungen auch mit einer Armbanduhr bestimmen,

Aber nur, wenn die Armbanduhr analog anzeigt und die Sonne sichtbar ist, was für Dich bei Deinem Nick sicher kein Problem sein sollte, für andere Menschen aber oft schon.

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@demosthenes

OK. Es geht aber auch so: Baum anschauen, Westen ist: wenn man die Flechten am Baum sieht. MfG.

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Bei Tagesfahrten braucht man keinen Kompass, nur nachts ist dieser sinnvoll. In Gegenden + Ländern in denen ein (billiges) Navi die Route nicht anzeigt verwende ich Garmin GPSmap 60CSx. Selbstverständlich muss man die Koordinaten der wichtigen Abzweigungen am PC auslesen und ins Navi eingeben. Das ist besonders nützlich bei Fahrten in Ländern in denen man die Strassenschilder (Russland; China usw.) nicht lesen kann. MfG

Nachtrag 1: Wir fahren in Mitteleuropa stets nach der Navivorgabe, seitdem gibt es keinen Streit und Stress mit meiner Frau: "Fahre rechts, oder doch links". Derzeit verwende ich tomtom-Live (festeingebaut).

Man kann auch die z.B. am PC ermittelten Routen leicht ins Garmin übernehmen/kopieren. MfG

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Wir hatten jetzt im USA-Urlaub einen Mietwagen mit Kompaß und uns hat das sehr geholfen. In den ländlichen Gebieten waren Schilder zeitweise rar gesät, jedenfalls solche, die für uns als Ortsunkundige zur Orientierung getaugt hätten, da manche Highways auf bestimmten Abschnitten schon mal bis zu 4 Nummerierungen gleichzeitig tragen und wir manchmal nicht sicher wußten, ob wir auf dem richtigen Highway sind. Da hilft das dann schon, daß man zur groben Orientierung weiß, daß man in die richtige Himmelsrichtung fährt und sich zumindest nicht vom Ziel wegbewegt. Wir hatten allerdings gutes Kartenmaterial, anhand dessen wir den Straßenverlauf auch gut verfolgen konnten.

Kennt sich jemand mit Einreisebestimmungen bzw. Zwischenstopps in den USA aus?

Hallo,

ich hatte vor ein paar Monate nach Kanada zu gehen und dort Work & Travel zu machen (Mit ETA, ohne Working Holiday Visum zurzeit). Dann habe ich mir einen Flug gebucht nach Kanada der von Frankfurt über Seattle nach Vancouver gehen sollte. Am Flughafenschalter sagte mir der Herr hinterm Tresen, dass ich nicht mitfliegen darf und das weil mein Rückflugticket zu weit voraus liegt um genau zu sein scheinbar eine gewisse "90-Tage-Regel" der Einreisebestimmungen der USA verletzt, da mein Flugzeug in Seattle einen Zwischenstopp von ca. 9 Stunden gehabt hätte. Er hat mir gesagt, dass ich entweder früher einen Rückflug buche, der innerhalb der 90 Tage liegt, ab dem Tag, an dem ich dort zwischengelandet wäre oder er hier (Frankfurt Flughafen) jemanden kennt, der mir "günstig" ein Ticket verkaufen könnte. Jedenfalls hat mich Condor beim Checkin abgewiesen mit der Begründung mein Rückflug wäre zu spät und ich könne nicht in die USA bzw. Kanada einreisen. Letztendlich musste ich zusätzlich einen neuen Flug für den nächsten Tag buchen, der schweineteuer war und auch noch ein Hotel für eine Nacht.

Ich habe unzähligen Schriftverkehr gehabt und ohne Ende Anrufe getätigt mit meiner Organisation, mit der Organisation in Kanada, der Deutschen Botschaft in den USA, der Amerikanischen Botschaft in Berlin, Lufthansa, anderen Betroffenen, Reisebüros, Reiseportale, mich versucht übers Internet zu erkundigen. Ich habe aber das Gefühl niemand weiß so wirklich was eigentlich Sache ist bei dieser Angelegenheit und jeder zugunsten seiner Interessen auslegt bzw. darstellt oder ich werde auf die ESTA- Homepage verwiesen, die mir auch nicht weitergeholfen hat.

Es heißt es gäbe eine Regelung, die besagt, wenn ich in den USA eingereist bin, dass ich nur nach Kanada oder Mexiko einreisen könnte, wenn ich innerhalb von 90 Tagen wieder in meinem Heimatland wäre. Wieder andere sagen mir, dass eine Zwischenlandung keine Einreise ist, wiederum dessen sagen mir wieder welche, die USA wäre da eine Ausnahme und es gäbe gar keinen Transit, sondern nur Einreise. Andere sagen, es ist nur eine Einreise, ab 24 Stunden. Dann gibt es wieder welche die sagen, sie hören zum ersten Mal, dass jemand über einen Zwischenstopp in den USA nicht nach Kanada gekommen wären.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter und bin mit meinem Latein am Ende und bekomme von niemandem eine offizielle Stellungnahme, weil ich, wie gesagt, das Gefühl habe niemand da wirklich Ahnung hat was Sache ist. Würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte mit einem offiziellen Statement von irgendeiner Behörde oder sonst was. Ist eventuell sonst noch jemand in dieser Situation gewesen und hat eine Lösung gefunden oder eventuell nicht, sodass man sich eventuell gegenseitig austauschen könnte.

Vielen Dank für Eure Hilfe!

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