Heizung im Eigenheim. Was tun bei Langzeiturlaub im Winter

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4 Antworten

Das kritischste sind ja nicht die Heizungsrohre, sondern Wasserleitungen, die in den Aussenwänden verlegt wurden.

Es gibt bei uns zwar meist westliche Winde, aber manchmal auch sehr kalte Ostwinde und wenn dann Wasserleitungen in der Ostwand verlaufen....

Ob es reicht, wenn Du alle Heizkörper auf "Frostschutz" stellst - 7° Celsius Raumtemperatur - lässt sich ohne detaillierte Kenntnisse der Installation nicht sicher sagen.

Würde mich mal mit nem Heizungsmenschen unterhalten wir haben keine Zentralheizung da ist es einfach: Alle Leitungen leeren damit man keinen Rohrbruch riskiert und halt Heizung komplett aus...ist einfach sehr kalt wenn man niemanden hat um die Heizung wieder zu aktivieren wenn man zurück kommt...

Das ist ja nun absolut nicht zu empfehlen. Jedesmal wenn Du die Anlage öffnest und anschließend mit frischem Wasser neu befüllst,kommt neuer Sauerstoff mit ins System und der Rost kann wieder voll zuschlagen. Aus diesem Grund hat man ja geschlossene Systeme.

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Es ist schön, dass Du an die Heizung denkst. Bei der Frostschutzeinstellung wird eine sehr niedrige Raumtemperatur aufrechtgehalten. Ob die aber ausreicht, auch die Kaltwasserleitungen, die sich nicht bewegen, vor dem Einfrieren zu bewahren?

Wenn Frostschäden entstehen, dann hast Du bei dieser Sparsamkeit an Heizenergie, voraussichtlich hoffentlich genug gespart, um den möglichen Leitungswasserschaden damit zu reparieren. Denn die Gebäudeversicherung übernimmt diesen provozierten Schaden nicht.

Du schreibst von "Nachtabsenkung". Die meisten Geräte haben auch noch die Funktion "Frostschutz". Hast du einen Raumthermostat? Bei mir ist es so, da werden die (+) 3 Grad nicht unterschritten. Sollte es kälter werden (was normal sowieso nicht passiert bei guter Isolierung), dann wird kurz aufgeheizt. Ansonsten bleib die Heizung aus.

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