Heiratsantrag in Brasilien? Wie ist so etwas einzuschätzen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Natürlich steckt man nicht selbst in der Situation und tut den Betreffenden Unrecht....aber für mich klingt das in diesem Tempo eher nach einem Heiratsantrag zwecks Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland....

Das ist wohl gar nicht so selten ( in der Welt erschien letztens noch ein Artikel hierzu, wo es allerdings um deutsche Touristinnen in der Türkei ging.....)... Deutsche gelten halt a priori als reich, Deutschland als Schlaraffenland....und sie wäre nicht die erste Touristin, die auf einen Gigolo hereinfällt.... charmant, unglaublich umsorgend, da fühlt man/frau sich sicherlich geschmeichelt...aber letztendlich ist es das Geld und die Einreisegenehmigung, die eigentlich im Zentrum des Interesses steht...

Vielleicht tu ich den beiden Unrecht - aber nach drei Wochen erscheint mir das alles mehr als fragwürdig...

Sie soll sich bloss Zeit lassen,...

Grundsätzlich würde ich skeptisch sein, wenn man sich noch nicht lange kennt (drei Wochen sind definitiv zu kurz!) zusätzlich skeptisch wäre ich, weil sie sich in Urlaubslaune kennengelernt haben aber letztendlich - wenn es Liebe ist, soll es wohl so sein - vielleicht kannst du sie überreden, erst mal ein halbes Jahr abzuwarten und dann erledigt sich es vielleicht von selbst..... - wenn sie dich fragt was du rätst - abwarten!

Brssilien ist ein armes Land...nossa, Brazil hatzwei teil norden und suden. z.b. ich war in Gramado Brazilsuden ist als Europe und dort ist sehr billiger, da wohnen viele Deutsche... Interessant.

Bitte, bitte seid mit solchen Sachen ganz vorsichtig!! Ohne der wahren Liebe Unrecht tun zu wollen oder die Existenz von Liebe auf den ersten Blick leugnen zu wollen, Brasilien ist ein armes Land. Die Bevölkerung ist schlicht ARM. Ich habe dazu eine Begebenheit von einem Freund (vertauschte Geschlechterrollen, noch viel verbreiteter!), der kurz nach mir in Brasilien war. Er erzählte, dass er dort seine große Liebe getroffen hätte, konnte an nichts anderes denken und schmiedete Pläne, sie für ein paar Wochen nach Deutschland zu holen oder selbst wieder hinzufliegen. Ich sagte ihm, dass er eine Prostituierte kennen gelernt hätte. Er wurde energisch und stritt das heftigst ab. So ein Blödsinn! Sie hätte am Flughafen Rotz und Wasser geheult, er hatte sie kaum beruhigen können und musste versprechen, bald wieder zu kommen. Außerdem hatte sie gar kein Geld gewollt. Ich fragte ihn, ob er ihr Geschenke gekauft hätte. Er sagte, dass er ihr eine Jeans, ein Paar Stiefel und eine Bluse gekauft hätte und für ihre Familie einen Sack Reis. Ich nickte und fragte, wo er sie denn kennen gelernt hätte. Er antwortete, dass er sie direkt bei der Ankunft am Flughafen getroffen hätte. Ich wiederholte, dass er eine Prostituierte kennen gelernt hatte und dass eben DAS in Brasilien Prostitution sei. Sie wird bereits wieder am Flughafen oder in der Nähe eines der teuren Hotels sein.

Ich will ja gar nicht alle Brasilianer über einen Kamm schehren, aber ich sage, dass das gängige Praxis ist und dass die jungen Leute Profis sind! Schlicht aus der Not der Armut heraus.

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