Habt ihr ein "Ritual" für die erste Reise in eine fremde Stadt?

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15 Antworten

Wenn ich in einer unbekannten Stadt ankomme, gehe ich als erstes an einen schönen Platz mit Café, trinke in Ruhe einen Kaffee und beobachte die Menschen, bevor ich mich ins Getümmel schmeiße.

Mein Ritual ähnelt dem von GuenterWnoe: Wenn ich zum ersten Mal in einer Stadt bin, das Hotelzimmer bezogen und die Koffer ausgepackt sind, laufe ich zunächst einmal durch die Straßen der näheren Umgebung. Ohne festes Ziel, einfach um mir einen Überblick zu verschaffen und schon mal ein "Gefühl" für die Stadt zu bekommen.

Als ERSTES schaue ich nach einer Eisdiele und/ oder einem gemütlichen Lokal in der Nähe des Hotels. Bei längeren Aufenthalten in großen, mir nicht bekannten, Städten mache ich ZWEITENS ne Stadtrundfahrt zu den Sehenswürdigkeiten. Dann miete ich mir (je nach Gegebenheit) als DRITTES ein Fahrrad oder evtl. ein Auto und klappere die Stellen ab. Sollte ich dabei an interessanten Kirchen vorbeikommen, kaufe ich auch ne Kerze, wenn der Erlös den Armen hilft ;) Und wenn ich mich tödlich langweile, schaue ich VIERTENS rasch nach dem Fahrplan, wie ich möglichst bald wieder weg komme. Diese Rituale pflege ich seit Jahrzehnten....

ich lauf ohne in den stadtplan zu gucken meiner nase nach u setz mich auf die erste wirklich schöne grünfläche die ich finde (am fluss oder in einem park) und trink ein einheimisches bier :)

Zu Fuß erst mal die Gegend rund um die Unterkunft erkunden und dann einen Kaffee in einem netten Lokal - am besten im Sommer auf der Straße :-)

Ja! Ich habe ein ganz simples Ritual, das ich immer wiederhole!

Ich verlaufe mich in der Stadt ;-) Dabei sieht man so viele erstaunliche Dinge und merkt oft erst hinterher beim Reiseführer lesen, was das überhaupt war ;-)

lisapisa 25.10.2013, 16:43

Ja, genau, das passiert mir auch - aber ich verdränge es immer ganz schnell wieder, weil mir das so peinlich ist..........

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sternmops 25.10.2013, 18:57
@lisapisa

Das muß dir doch nicht peinlich sein. Jeder hat sich bestimmt schon mal verlaufen. Das finde ich überhaupt nicht schlimm und schon gar nicht peinlich. Peinlicher ist es m.E. wenn einen das Navi in die falsche Richtung schickt.

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Hallo Jennybene,

wenn ich mit dem Auto anreise, dann gibt es für mich nichts Schöneres, als „planlos“ - also ohne Navi, Handy, Stadtplan - durch die Straßen zu fahren. Aber es geht nie in Richtung unnützes Hin- und Herfahren.

Ich finde, so lerne ich die Stadt besser und schneller kennen. Und es hilft später oft sehr bei der Orientierung.

Dabei ist es egal, ob es ein Städtchen oder eine Großstadt ist. Bei kleineren Städten erkunde ich dann eben auch noch die Umgebung.

In größeren Städten gehört zudem ein „planloser“ Lauf durch die Innenstadt dazu.

Frag mich nicht, warum ich das mache (meine Angehörigen rollen schon immer mit den Augen...), aber ich stehe dazu. :-)

Zuerst geht es immer zur Unterkunft und anschliessend in ein nettes Lokal in der Nähe zum Abendessen - ob das aber jetzt aber ein Ritual ist, möchte ich nicht beurteilen.

fellfreund 24.10.2013, 13:28

Etwas gibt es dann doch noch ..... ich liebe es stundenlang mit dem ÖPNV durch die unbekannte Stadt zu fahren. Dann bekommt man ein sehr gutes Gefühl für die Menschen die in der Stadt unterwegs sind.

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Oh ja die habe ich auch :) Allerdings steht bei mir an der ersten Tagesordnung den nächsten Mc Donalds aufzusuchen! Aus zwei Gründen. Wenn ich ankomme habe ich meist, gleich Hunger :) und mc´s kennt man und weiß das es dort irgendwie schmeckt und zum zweiten, wenn ich einen Kaffee to go brauche, weiß ich immer wo ich einen her bekomme :) Danach wird die Stadt unsicher gemacht! Am ersten Tag steht immer eine Sightseeing Tour mit einem Bus auf der Tagesordnung.

Mein Ritual ist eher was pragmatisches. Ich kauf mir im Supermarkt ne günstige Sim Karte des entsprechenden Landes und speicher sofort Polizei und Krankenwagen. Es ist gut dei Nummern zu haben und wenn man das ganze von ner Landesinternen Nummer macht denk ich sieht das halt nicht so nach nem Touristenanruf aus, was ich persönlich für vorteilhaft halte.

Außerdem kann man die Nummer bedenkenlos an neue Leute die man kennenlernt herausgeben ohne das man eventuell einem Stalker oder Psychopathen gleich seine permanente Deutsche Handynummer gegeben hat.

Nanuk 24.10.2013, 18:23

Ehrlich gesagt, über sowas habe ich noch einen Gedanken verloren.

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Schmittie 24.10.2013, 21:18
@Nanuk

Ist halt die Frage wie sozial man unterwegs ist. Ob man alleine im Ferienhaus in Deutschland ist, oder in Goa am Strand Rastalocken Hippies aus Amerika kennenlernt. Da gehört es quasi zum guten Ton auch mal ne Handynummer zu tauschen und ich bin in der Beziehung zwar offen für Urlaubsbekanntschaften, abe r möchte wie gesagt dann doch eine gewisse Vorsicht walten lassen.

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Ebenso wie GuenterWno lasse ich mich auch zu Fuss erst einmal ziellos treiben, versuche, die Atmosphäre des Ortes zu erfassen und beobachte, wie die Menschen wirken, die mir begegnen.

Mein Ritual ist: Mein Kind morgens fertig machen, ins Auto setzen & dann während der Fahrt irgendwo anhalten und mit dem Kind erst einmal spielen :)

Je weiter Weg, desto mehr Zwangspause gibt es ^.^

Ich verschaffe mir am lieben gleich mal vom höchsten Punkt der Stadt einen allgemeinen Überblick. Egal ob Kirchturm, Aussichtspunkt, Leuchtturm, Düne, etc.

Ich verrreise oft mit Freunden. Und meistens steigen wir in einer privat vermieteten Wohnung oder einem winzigen Hostel ab. Wir machen uns immer einen Spaß draus den nächsten Kicker zu finden. Und ein paar Runden gegen die Locals zu spielen. Da lernt man echt nette leute kennen, die einem direkt viele Tipps und Kniffe über die jeweilige Stadt verraten und manchmal sogar mitkommen auf unsere Streifzüge. Aber das ist wohl eher etwas für die jüngeren oder junggebliebenen unter uns :)

Auf einen Turm oder so steigen, um eine Übersicht und ein Gefühl für die Stadt zu kriegen. Einen Fernsehturm gibt es zum Beispiel oft, mit Cafe oben und so.

dospassos 24.10.2013, 10:29

Oder so.

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