Habt ihr die "Tour eures Lebens" schon hinter euch und welche war es?

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10 Antworten

Ich dachte, die 'Tour meines Lebens' waren 2004 zwei Monate das erste Mal quer durch Malaysia, große Rundreise kreuz und quer durchs Land incl. Aufenthalt auf den "Perhentian Islands" (dort endlich Tauchschein gemacht) und in einem Langhaus bei den Iban im Dschungel Sarawaks. Aufregend, überraschend, wunderschön und fernweh-fördernd...

Das wurde dann jedoch übertroffen durch die wirkliche "Tour meines Lebens" in 2010/2012 - 15 Monate einmal um die ganze Welt, durch alle bewohnten Erdteile (leider ohne Antarktis)! Gerade für mich, als Frau alleine und nicht mehr 'ganz jung' war es Abenteuer pur, im positivsten Sinne! Unter anderem war ich auch fast 2 Monate davon in Argentinien - was für ein tolles und abwechslungsreiches Land mit wundervollen Menschen!

Ich wünsche Deinem Bruder eine mindestens so schöne Zeit, wie ich sie dort hatte! Ich würde sofort wieder dahin aufbrechen wollen! In meinem Blog www.grannyontour.wordpress.com/sud-amerika/ kann Dein Bruder lesen, wo ich überall war, was ich so erlebt und gesehen habe - vielleicht ist das eine oder andere Interessante Neue noch für ihn dabei!

Sehr interessanter Blog! Am liebsten würde ich gleich aufbrechen .....

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2 Monate nach Indonesien hat mich die spannendste Tour meine Lebens geführt von Insel zu Insel. U.a. nach Sulawesi ins Tanah Toraja, nach Sumbawa zu den Orang Ngada (mit den Schiff im Matratzenlager via Sumba), zu den Warenen auf Komodo, auf Backpacker-Inselpardiese vor Lombok, zu den Nassreisterrassen von Bali, zu einen Reisbauern nach Hause auf Jawa oder zu brodelnden Vulkanen.

Du meinst sicher die Warane auf Kommodo ;-) Ich hab's ja mit Riesenechsen nicht so...

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Meine "Tour meines Lebens" hat nicht mit der Länge des Aufenthaltes zu tun. Es war eine Reise auf der ich ein Fieber eingefangen hatte, das 'Nordlandreisefieber', das bis heute noch in mir steckt und alles andere als negativ ist.

Ein Bekannter von mir ist auf die Idee vor vielen vielen Jahren gekommen auf Grund eines Berichtes in GEO nach Spitzbergen zu fahren. Unternehmungslustig sagte ich spontan zu mitzufahren ohne überhaupt zu wissen was auf mich zukommt.

Damals gab es noch keine Hotels dort, man musste seine Unterkunft (Zelt), die komplette Verpflegung und die gesamte Ausrüstung mit sich führen und bei der Einreise vorzeigen, dort wurde ein Expeditionsbericht ausgefüllt (wir nannten uns fantasielos "Arktis 1") mit allen Details wann uns wo wir uns aufhielten um genau zu wissen wo und wann wir evtl. vom Eisbär gefressen werden.

Das war alle sehr aufregend für uns und wir konnten uns gar nicht vorstellen was uns vor Ort dann erwartet. Ich hatte noch nie soviel Reisefieber vor einer Reise, es gab noch kein Internet wann man einfach Informationen abrufen konnte, Reiseführer waren Fehlanzeige und die norwegische Touristeninformation konnte nur ein Informationsblatt liefern mit den einzuhaltenden Regeln die dort anzuwenden sind.

Während des Fluges drückten wir uns die Köpfe am Fenster platt was uns denn dort erwartet, und das war phänomenal, eine vorher nie gesehene Landschaft die uns sehr beeindruckte.

Nachdem wir die Einreisegenehmigung sehe einfach erhalten hatten stellte es sich vor Ort heraus das alles relativ einfach in der Umgebung der Stadt Longyearbyen zu erwandern ist (das heutige Verbot nur mit Waffe die Stadt zu verlassen wegen der Eisbärgefahr gab es damals nicht), der Aufenthalt war bis zu dieser Zeit das größte Naturereignis dass ich unternommen hatte. Da es sogar unerwartet ein Restaurant und eine Bar gab konnten wir uns sogar vernünftig stärken und Kraft für die nächste Wanderung tanken.

Spannend wurde es in einer Nacht als ein großes Tier an unserem Zelt kratzte, in banger Angst dachten wir dass es ein Eisbär ist, respektvoll aus dem Zelt schauend war es aber zum Glück nur ein scheues Rentier.

Seit diesem Urlaub fahre ich bevorzugt in den Norden und kann diese Reise als Anstifter sehen, deshalb für mich die "Tour des Lebens".

Die Bilder sind nicht von dieser Tour sondern von späteren.

Spitzbergen - (weltweit, Eindrücke, Veränderung) Spitzbergen - (weltweit, Eindrücke, Veränderung) Spitzbergen - (weltweit, Eindrücke, Veränderung) Spitzbergen - (weltweit, Eindrücke, Veränderung) Spitzbergen - (weltweit, Eindrücke, Veränderung) Spitzbergen - (weltweit, Eindrücke, Veränderung) Spitzbergen - (weltweit, Eindrücke, Veränderung)

wie immer super schöne Fotos von dir, Zinni! - LG

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Bei mir war es Australien in 2008 und mein Umzug aus der Heimat nach NRW (500 km) im selben Jahr - der Trip dauert immernoch an ;) Würde sagen ich habe ab dem Australienaufenthalt eine Menge dazugelernt (auch über mich selbst), die verschiedensten Leute kennen & lieben gelernt und die krassesten / schönsten Orte gesehen :)

Abenteuer pur!

Hast du denn auch vor auf Tour zu gehen oder geht es nur um deinen Bruder?

ha, die habe ich schon hinter mir und zwar Südamerika: Mexico, Nicaragua, Costa Rica, Panama und Kolumbien. Aber da war ich noch viel jünger. Es war tatsächlich die schönste und abenteuerlichste Tour, die ich je gemacht habe und niemals vergessen werde.

Puuuhhh, das ist fast nicht zu beantworten. Da ich vor habe sehr lange zu leben und auch noch sehr viel reisen möchte, kann ich das so pauschal nicht beantworten. Denn jede längere Reise die ich irgendwann mal gemacht habe, war im Moment des Unterwegsseins die "Tour meines Lebens". Und ich hoffe, daß noch ganz viele neue, aufregende und interessante Touren dazu kommen werden, bevor ich den Schnäpper zumache.

Das ist eine sehr schöne Einstellung - danke für deine Antwort.

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Eine lange Reise durch Südostasien mit Bali als krönendem Abschluss... Ist aber schon echt lange her, hoffentlich kommen noch viele Reisen dieser Art!

Ich hoffe bei jeder neuen Reise auf "die Tour des Lebens". Eine unvergessliche Reise hat für mich nichts mit gaaanz weit weg und auch nicht mit Monaten zu tun.

Ich habe mich bereits auf Tahiti gelangweilt und auf Usedom bestens wohlgefühlt. Ich könnte 10x pro Jahr nach Venedig, dafür nie mehr nach Florida.

Alles, was noch kommt, kann "die Tour des Lebens" sein. Welche Reise es dann tatsächlich war, kannst Du mich fragen, wenn ich den Löffel abgebe ;-)

"Bisher" war die Tour meines Lebens eine per Motorrad von Norddeutschland nach Indien, über Iran und Pakistan, aber ich habe die Hoffnung noch lange nicht aufgegeben, dass das noch zu toppen sein könnte.

Ich drück Dir die Daumen, daß da 'noch was' kommt :-)!

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Hallo molle !

Habe ich wohl .... in 2010 mit Bahn , Ferry und Bus von Ostende ( Belgien ) nach Aleppo in Syrien und zurück .

Eine wunderbare Reise ... 6 Wochen , via Italien , Griechenland und Türkei hin und durch den Balkan ( Makedonia , Bulgarien , Rumänien , Ungarn ) zurück .

Ein echtes Erlebnis und wäre jetzt gar nicht mehr möglich ... und wenn ... Aleppo ist leider halb zerstört .

LG

Henk

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