Gute Tipps für Laos und Kambodscha?

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für beide länder mein rat: bewege dich abseits der touristenströme, wenngleich einige sehenswürdigkeiten keinesfalls ausgelassen sein sollten wie z. b. luang prabang, die ebene der tonkrüge bei phonsavan, die tempelanlage wat phu bei champasak und der archipel si phan don (4.000 islands) in laos oder pnom phen, sihanoukville (badestrände) und siem reap (angkor wat) in kambodscha!

ich bin in laos und kambodscha den mekong entlang geradelt mit abstechern nach beiden seiten, dort gibt es genug zu sehen - nicht immer unbedingt die großen sights, die in jedem reiseführer vermerkt sind, dafür aber das ursprüngliche leben in den verträumten fischerorten oder kleinen handelsstädten wie savannaketh (laos) oder pakse und kratie (kambodscha) am ufer des mekong, kleine landwirtschaftlich geprägte orte, traditionsreiche volksgruppen und ethnien, die noch in ihren traditionellen lebensformen fernab der 'segnungen' moderner zivilisation leben. oder auch in laos die spuren des vietnam-krieges und seiner grausamen hinterlassenschaft im verlauf des an mehreren stellen noch zu besichtigenden hoh-tschi-minh pfades entdecken.

beide länder bieten - wahrscheinlich nur noch für kurze zeit -, dem, der nicht auf ausgetretenen pfaden reisen will und nicht auf den komfort touristischer infrastruktur angewiesen ist, die chance auf eigene spannende und außergewöhnliche entdeckungen und begegnungen. die menschen sind überaus freundlich, unaufdringlich und hilfsbereit.

si phan don (4.000 islands), laos - (Kambodscha, Laos) fischerhütte am mekong in kambodscha - (Kambodscha, Laos)

DH - nur eine kleine Anmerkung: "...bewege dich abseits der touristenströme" nur mit Einschränkungen bzw. nach Rücksprache mit der dort lebenden Bevölkerung! Überall dort, vor allem in Kambodscha, können noch zahllose nicht entdeckte Landminen lauern!

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@Roetli

danke, roetli,

für den ohne frage wichtigen hinweis. es gibt zwar sehr oft hinweisschilder, aber man sollte sich vor dem erkunden wenig besuchter gebiete genau darüber orientieren, wo noch die gefahr verminter bereiche besteht. allerdings heißt 'abseits der touristensröme' auch nicht in unerschlossenem gelände, sondern auf landstraßen und wegen abseits der touristischen zentren. ich bin über kleine straßen, wege und pfade geradelt und habe in freier natur gezeltet, dabei aber immer darauf geachtet, dass ich mich auf bereits benutztem bzw. betretenem grund bewege. damit ist man auf der sicheren seite!

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@hborn45

Rad fahren... dazu würde ich gerne von Hborn 45 wissen, wie einfach man einen Fahrradverleih findet und welche Rundreise man machen kann, 1 oder mehrtägige Touren. Ausschilderung gibt es sicherlich keine. Außerdem ist während unserer Reise im August Regenzeit.

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@Hasenherz

zu fahrradverleih kann ich leider nichts sagen, da ich, von deutschland aus gestartet, mit meinem eigenen rad unterwegs war. und auch nur dem, da speziell für 'hardcore trekking' konzipiert und selbst gewartet, traue ich bei extremer belastung auf fernreisen, mit schwerem gepäck, in anspruchsvollem gelände und fern von ersatzteil- oder reparatur-ressourcen.

ich habe keine tagestour oder rundreise, sondern eine durchreise, von vietnam kommend, nach thailand gemacht und war dort um die jahreswende dezember 2011/januar 2012 unterwegs - klimatisch perfekt!

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Zu Laos kann ich nichts sagen, aber für Kambodscha kann ich einerseits die Tempel-Ruinen von Sambor Prei Kuk in der Nähe von Kampong Thom empfehlen. Natürlich nicht mit Angkor zu vergleichen, aber wunderschön und idyllisch mitten im Wald gelegen und hier verirren sich fast noch keine Touristen her. Wir waren letzen November jedenfalls praktisch allein mit unserem Guide. Zum anderen empfehle ich Kep an der kambodschanischen Küste. Erreicht man von Phnom Penh in ca. 3 Std mit dem Taxi und eignet sich wunderbar, um einfach nur bei Meeresrauschen in der Hängematte zu liegen und grandios günstiges Meeresgetier zu essen ;-)

Hallo wir sind gerad in Kambotscha unterwegs. Genauer gesagt in Sihanouk Ville. Als Reisegeld sollte man für die ersten Tage 100 USD in kleinen Scheinen (1 - 10 $) mitnehmen. Später könnt Ihr dann Dollar mit der Karte am Automaten ziehen.

Man kann gut von Thailand aus über Land einreisen. Ein Visum gibt es an der Grenze theoretisch für 20 USD. Man kann versuchen dem Zollbeamten 20 USD und 100 Baht Schmiergeld anzubieten. Normalerweise möchte dieser statt der Dollar lieber 1000 bis 1400 Baht.

Das Essen ist super und billig - nicht scharf. Kambotschanische Gerichte sind eher sauer. Unbedingt probieren solltet Ihr " A Mok Fisch" und "Lok Lak" für je 2 $. Es gibt viel gutes und billiges europäisches Essen.

Bier ist sehr günstig. Ein Draft kostet 050 $. Oder nehmt doch mal eine Flasche Whiskey für 1 $.

Die Unterkünfte sind billig. Man kann gut für 4 bis 10 Dollar ein Zimmer mit eigenem Bad bekommen. Es werden auch viel Dorms für 1 USD angeboten. Gelegentlich kann man auch mal eine Nacht umsonst schlafen.

Die billige billige Backpackerszene trifft sich in Sihanouk Ville auf dem Victory Hill. Von dort kann man die Victory Beach und Hawaii Beach schnell erreichen.

Etwas teurer ist es an der Ourchid Beach. Dies ist das Haupttouristenzentrum. An der Outres Beach hat man Inselfeeling.

Teuer wird es an der Sokha Beach. Aber dies ist einer der schönsten Strände der Welt !

Meiden sollte man die Strände allerdings zum chinesischen neuen Jahr. Da werden alle Preise verdoppelt!

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