Fragen zu einer Brasilienreise

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Ja, man kann mit dem Bus fahren. Ich würde das aber mit einem Reiseunternehmen, zB. mit mit einer Uebernachtfahrt bei greentoadbus.com buchen, da die brasilianischen Busse nicht grad angenehm sind, da lohnt sich ein Aufpreis allemal. Ich kenne die Fahrt ab Sao Paulo Flughafen nach Foz de Iguazu, die ist etwa 13-14 Stunden, ist ja auch über 1000km. Schau mal hier ob nicht ein Flug ab Rio in Frage käme, was doch um einiges schneller und bequemer wäre. Zum Beispiel destinia.com bietet solche Direktflüge an. Für Foz de Iguazu solltest Du mindestens 3-4 Tage einrechnen, man kann nämlich ausser den Wasserfällen auch sonst viel in der Umgebung erkunden. Zu Rio-Ilha Grande kann ich DIr leider nichts sagen, zur Gefährlichkeit auch nicht, da ich nichts negatives erlebt habe - und die Preise habe ich vergessen, die kannst Du aber googeln. .

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Zu deiner letzten Frage, wegen der Sicherheit.

ja es ist gefährlich, wenn mitten in der Stadt bei einem Polizeiauto die 4 Türen aufgehen, die Polizisten mit gezogener Waffe herausspringen, Jemanden in der Menschenmenge verfolgen und schießen. Bekannten von uns ist dasselbe am Strand passiert.

Wenn dir beim Einsteigen in den Bus von Kindern (12-14jaehrige) in die Hosentasche gegriffen wird und alle Welt wegguckt. Man stoppte das Einsteigen und konnte so voll agieren.

Am ärgerlichsten ist, dass man dich egal wo, im Bus,im Taxi, beim Obsthändler, bei der Post also öffentliche Ämter,in der Apotheke, in Restaurants, egal, wo du bezahlen willst oder musst du immer übers Ohr gehauen wirst. Du musst dein Geld möglichst abgezählt haben, weil Du bekommst nichts mehr heraus oder eben weniger. Im Restaurant wird meist mehr aufgeschrieben, als Du getrunken oder verzehrt hast.

Setzt du dich im Freien ins Restaurant an der Copacopana stehen Kinder 4-6jaehrige Kinder mit hungrigen Augen neben deinem Tisch und betteln um Essen oder um etwas zum Trinken. Gibst du Einem, kommen Alle. Da schmeckt Dir kein Essen mehr, wenn man solche Armut erlebt.

Das ist uns leider so, und ich schildere es ohne Übertreibung, fast täglich passiert.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von parabens
18.12.2012, 15:19

Sorry, aber diese Antwort darf nicht unwidersprochen bleiben, sonst glauben die Leute noch, dass das allgemeingültig ist. Ich war schon mehrmals in Rio und kenne Brasilien gut. Mir ist nichts dergleichen widerfahren, was @ManiH schildert. Ich habe die Cariocas immer als sehr freundlich und hilfsbereit erlebt. Hat vielleicht auch mit der Art und Weise zu tun, wie man sich selbst aufführt. Was die Gefährlichkeit generell angeht, sind die Gefahren in den Städten natürlich größer. Wenn man bestimmte Verhaltensregeln beherzigt, ist das Risiko aber beherrschbar: leichte, unauffällige Kleidung, wenig Bargeld, keine auffälligen Wertsachen am Körper, dunkle und unbelebte Ecken genauso meiden wie Massenaufläufe. Es gibt außerhalb der Großstädte aber viele Orte und Regionen, wo man sich in puncto Sicherheit nicht mehr Sorgen machen muss als hier. Idealerweise hängt man sich an ortskundige Menschen. Und immer freundlich bleiben (und Portugiesisch lernen! Wenigstens ein paar Basics.)

0

Was möchtest Du wissen?