Frage zu langen Autofahrten in den Urlaub

Das Ergebnis basiert auf 13 Abstimmungen

anders: 46%
Nachts fahren und nur kurze Pausen 31%
eine Zwischenübernachtung einplanen 23%

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
anders:

bis 800 km fahren wir durch,starten abends und wechseln uns ab.Wobei auch das manchmal anders ist: wenn ich in Venedig eine Kreuzfahrt beginne möchte ich ausgeschlafen am Schiff ankommen und plane eine Übernachtung in der Nähe ein,wenn ich an den Balaton fahre geht es immer durch.Über 800km übernachten wir immer,das wird sonst einfach zu stressig mit dem langen sitzen

Nachts fahren und nur kurze Pausen

Wenn es denn stimmt, das der Schlaf vor Mitternacht der wichtigste sein soll - kann man gut zwischen 3.00 und 4.00 losfahren - ich genieße diese Nachtfahrten immer, weil einfach weniger los ist und die Temperaturen angenehm sind - mir ist wichtig, vor der großen Hitze am Urlaubsort anzukommen - da kann ich dann den Nachmittag durchschlafen - ich fahre meist allein (oder mit schlafender Tochter) und das hat immer gut geklappt - kurze Pausen reichen mir für die Strecke von 1000 bis 1500 km gut - der Plan deines Bruders ist schon o.k. :-)

Wir fahren öfters mit dem Auto nach Andalusien (2500km). Und wir haben schon alles ausprobiert und sind darauf gekommen, abends nicht ganz so spät ins Bett (also so gegen 23:30 - das ist für uns schon früh), schlafen bis gegen 7, gemütlich frühstücken und gegen 8 los. Sind wir nachts oder viel früher los war das Resultat dass man unterwegs müde ist und einen Schlafhalt einlegen musste - mit Abfahrt 8 sind wir ausgeruht. Dann - auch in Deutschland wo es keine Geschwindigkeitsbeschränkung gibt höchsten 140km/h, schneller ist auf grosse Distanzen zu anstrengend.

Wir fahren diese Strecke in der Regel mit einer Übernachtung.

anders:

Wir sind jahrelang von München nach Süditalien 1400 km in einem Rutsch durchgefahren. Am Besten bewährt hat sich die Abfahrt gegen 3 h morgens. Abends möglichst früh ins Bett, dann hat man ein paar Stunden Schlaf und man fährt in den Morgen, d.h. ins Helle hinein! Frühstück mit dem ersten Capuccino gab es in Trens, der ersten Südtiroler Autobahnraststätte. Mittags waren wir dann schon zwischen Bologna und Florenz, haben dort in einem der großen Autobahnraststätten eine schöne Mittagspause gemacht und waren am späten Nachmittag/frühen Abend noch relativ ausgeruht am Ziel.

Der Grund war bei uns, daß die Kinder so den ersten Teil des Wegs noch verschlafen konnten und wir ihnen keine Extra-Übernachtung in fremder Umgebung zumuten wollten, wir uns andererseits aber auch die Ausgaben und die Zeit für eine Extra-Übernachtung sparen mußten/wollten.

Heute mache ich den "Weg zum Ziel", fahre zwar immer noch gegen 4h los, aber übernachte in einer der zahlreichen kleinen Städtchen in der Nähe der Autobahn - in der Toskana oder in Umbrien! Da habe ich den ganzen Nachmittag Zeit für Entdeckungen, kann in einem netten kleinen Restaurant beim Abendessen schon das typische italienische Leben genießen, schlafe in einem bequemen Bett und kann am nächsten Morgen schön ausgeruht und entspannt den Rest fahren!

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