flug-reiserecht

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3 Antworten

Fakt ist, dass Sie nur dann den vollen Reisepreis zahlen müssen, wenn dem Veranstalter ein wirtschaftlicher Schaden entstanden ist. Das wird so lange vor der Reise eher nicht der Fall sein.

Beim Flug z. B. sind die angefallenen Gebühren und Steuern von der Fluggesellschaft zu erstatten - denn die würden ja auch nur anfallen, wenn der Passagier wirklich mitreist. Auch evtl. im Voraus bezahlte Verpflegung muss erstattet werden.

Wichtig ist: Auf keinen Fall darf der Veranstalter zusätzliche Gebühren für die Stornierung verlangen, aber das scheint bei Ihnen nicht der Fall zu sein.

Lassen Sie sich am besten eine detaillierte Aufstellung der Kosten machen. Damit können Sie die einzelnen Posten gut nachvollziehen und die Stornokosten ggf. drücken. Weigert sich der Reiseveranstalter, haben Sie sogar die Möglichkeit, die vollen Stornokosten einzuklagen. In einem ähnlichen Fall hatten die Richter für den Passagier geurteilt.

Alles Gute!

Finanztip Verbraucherinformation gemeinnützige GmbH

Hallo,

Ihr habt bei der Flugbuchung die AGBs der Airline akzeptiert? Dann holt Euch die doch nochmal auf den Schirm und schaut sie Euch genau an. Sollten die verlangten Gebühren davon abweichen - reklamieren.

Es gibt sehr wohl Tarife, die nach Ausstellung der Tickets nicht mehr erstattbar sind. Grundsätzlich kann man sagen: Je günstiger der Flug, um so restriktiver sind die Umbuchungs- und Stornobedingungen.

bye Rolf

Du solltest dir die Geschäftsbedigungen nich einmal durchlesen. Das kann durchaus passieren.

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