Flug 15 Minuten nach Anfrage stoniert

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Wenn man die "fluege.de" Website aufmacht und dort nach den AGB sucht, stößt man auf die Firma "Unister " aus Leipzig.

Hier erfährt man, dass "Unister " als V e r m i t t l e r ( wie ein Reisebüro !) von Beförderungsleistungen /Reisen (Pauschalreisen, Füge, Hotels, Mietwagen ) auftritt,und man wird freundlich darauf hingewiesen, dass man, wenn man diese Website benutzen und/oder von "Unister" angebotene Dienstleistungen in Anspruch nehmen will, sich bitte die nachfolgenden AGB ( aufmerksam!) durchlesen möchte.

Und da wird nun laufend zwischen den Bedingungen & Verantwortlichkeiten der vermittelnden Firma "Unister" und den Bedingungen der "Leistungserbringer" (Fluggesellschaften/RV ) unterschieden . Also das Ganze mehr als nur aufmerksam lesen und sich bemühen, es auch richtig zu verstehen !!

Unter

VII. Allgemeine Umbuchungs-und Stornierungsbedingungen heißt es bei 2.)

"Bei Stornierung von F l u g t i c k e t s VOR Ticketausstellug ( d.h. im Zeitraum z w i s c h e n Buchungsabschluss("klick"???) und Erhalt des Tickets per EMail) ist bei einem Gesamtpreis ( Flugpreis +Steuern) von bis zu 100,-€ eine Stornogebühr von 50,-€ fällig; bei einem Gesamtflugpreis von über 100,-€ beträgt die Stornogebühr 100,-€. Bei der Stornierung desTickets n a c h der Ausstellung ( Erhalt der EMail?)richtet sich die Höhe der Kosten nach den Bestimmungen des Leistungserbringers ( Fluggesellschaft??RV??).....usw......usf........

Könnten das vielleicht die geforderten 100,- € ( "Bearbeitungsgebühr"???)sein ??? ...die anderen Beträge resultieren möglicherweise daraus ,dass die Bedingungen des Leistungserbringers "Fluggesellschaft" greifen ?? Klingt für mich alles ziemlich verwirrend ...

Und "was lernt mich das" ?

Lieber vor Ort von kompetenten Fachleuten im "Reisebüro des Vertrauens" Rat &Tat einholen..... und erst dann dort buchen .........

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Nightwish80
14.02.2013, 13:25

Genau wegen solchen Dingen gehe ich lieber ins Reisebüro

0

Kinders, lest Ihr eigentlich, was Ihr da macht ?

Nicht nur lästige Häkchen wegklicken (oder setzen), sondern lesen und verstehen, was sich dahinter verbirgt. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Anbieters regeln Stornierungen und die finanziellen Konsequenzen. Und ich wette, irgendwo während des Buchungsprozesses bist Du auf diese hingewiesen worden. Und mit Buchung, genauer, Deiner verbindlichen Anfrage hast Du deren Gültigkeit akzeptiert.

Ich habe mir die AGB von fluege.de nicht durchgelesen, so dass ich nicht beurteilen mag, ob das Geschäftsverhalten der fluege.de durch die AGB gedeckt ist. Ich halte es aber für gut möglich. Zeit bis zum Flugdatum spielt auch mit rein. Steuern und Flughafengebühren solltest Du in jedem Fall erstattet bekommen, allerdings kann die Bearbeitungsgebühr dagegengehalten werden, wenn so vereinbart.

Also, knappe Antwort: Ja, sie sind dazu berechtigt (genauer: Du hast sie dazu berechtigt). Ob sich ein Streit über die Höhe lohnt, mag ich nicht beurteilen. Und die Buchung hat insoweit stattgefunden, dass Du Deinen Teil geleistet hast. Du kannst mit Abgabe der der verbindlichen (wofür steht wohl dieses Wort, hmm ?) nicht mehr dahinter zurück. Im Normalfall willst Du das ja auch nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Simi1989
14.02.2013, 11:54

AGB sind doch nicht immer bindend. Wie kann man denn sowas propagieren? Dir ist schon klar wie oft AGB, wie oft Kleingedrucktes unrechtmäßig ist und rechtlich erfolgreich angefochten wird. Ohne jetzt speziell diesen Fall anzuspielen, ist es absoluter Unsinn Leuten so einen Quatsch aufbinden zu wollen.

0

Hi,

die Buchung von Flügen über Portale funktioniert weitestgehend automatisiert d.h. mit einem Tastendruck ist der Flug gebucht, das Ticket ausgestellt und die Belastung auf der Kreditkarte/dem Konto.

Allerdings gibt es eine Regel, nach der ein Ticket am Tag der Ausstellung kostenlos storniert werden kann. Diese Regel wird nur von diversen Portalen nicht angewandt (oder man wendet sie an, sagt aber dem "Kunden" nichts).

Machen kannst Du eigentlich nix. Du hast zu den Regelen und AGB´s des Portales gebucht und bist somit der Gelackmeierte. Buch das nächste Mal in einem Reisebüro. Für die 232,-- kannst Du einen haufen Servicecharge des Reisebüros bezahlen.

Anrufen würde ich allerdings schon nochmal und die Herrschaften darauf hinweisen, dass das Geschäftsgebahren mehr als ungewöhlich ist und dass Du weisst, dass mit gutem Willen auch eine Verringerung der Kosten möglich wäre. Vielleicht geht ja noch was.

bye Rolf

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Moin Raluca,

ich bin (ausnahmsweise) anderer Meinung als meine beiden Vorredner und halte die Kern-Aussage so für falsch!

Bei fluege.de sowie bei allen anderen Flugportalen läuft das "Buchungsprozedere" automatisch; das ist richtig.

ABER: Sobald Du eine Buchung online abgeschlossen hast, erhälst Du eine "Buchungsbestätigung" oder in Deinem Fall "Buchungsanfrage", die ebenfalls bindend ist. UND DANN kommt der ENTSCHEIDENDE Satz: "Bitte schauen Sie sich Ihre Buchungsbestätigung an, ob sich ein Fehler eingeschlichen hat. Wenn ja setzen Sie sich umgehend mit uns in Verbindung." Das ist jetzt kein O-Ton, aber sinngemäß. Wie lange der Zeitraum zwischen Buchung und Fehlerbehebung ist, ist nicht klar definiert. Dieser Satz gilt - ganz unabhängig von den AGB`s! Das weiß ich sehr sicher, weil ich das selber schon einige male hatte.

Ich gehe davon aus, dass Du in der Hektik irrtümlich heute storniert hast. DESHALB: Sofort ran ans Telefon und den Sachverhalt freundlich klären. Mir ist kein Fall bekannt, in dem einen nicht geholfen wurde! Schließlich willst Du doch Deine Flüge trotzdem haben...:) Also, halt uns mal auf dem Laufenden und erzähl, was das Telefonat ergeben hat. (Telefonnummer von fluege.de bekommst Du über die Homepage raus.)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von AnhaltER1960
14.02.2013, 20:46

Guter Hinweis. Wenn fluege.de diesen Weg eröffnen (ich buchte bei denen noch nie) und darauf hinweisen, so hat dies auch mit Lesen und Verstehen dessen, was man da tut, zu tun. Hätte man ja tun können statt zu stornieren.

Macht übrigens Rolfs und meine Antworten nicht falsch, ergänzt sie nur um einen möglichen Weg zum Beheben des Irrtums. Wenn aber der Kunde auf eine irrtümliche Buchung mit einem irrtümlichen Storno reagiert hat, zappelt das Kind schon ziemlich tief im Brunnen....

Unabhängig davon, guter Wille bei allen Beteiligten kann gelegentlich Berge versetzen.

1

Was möchtest Du wissen?