Findet ihr es problematisch in England mit einem deutschen Auto zu fahren?

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10 Antworten

Nein, überhaupt nicht. Im Gegenteil, es kann zumindest zu Anfang einfacher sein, mit seinem normalen Wagen dort zu fahren, da man an diesen ja gewohnt ist. Bei einem Mietwagen mit Rechtssteuer ist die Umgewöhnung zumindest anfangs idR deutlich schwieriger.

Ich bin seit Jahren in England sowohl mit Linkslenkern als auch mit Rechtslenkern unterwegs, irgendwann gibt's sich nicht mehr viel - aber ganz zu Anfang, als ich das allererste mal mit einem Rechtslenker unterwegs war, war's zumindest für mich "schlimmer", als mit meinem gewohnten deutschen Auto.

Insgesamt ist das Fahren in England aber gar nicht so schlimm, wenn man nicht gerade zur Rush Hour durch die Londoner Innenstadt will.

Ich kann mich soedergrens Aussage zu hundert prozent anschließen. Es ist zwar am Anfang seltsam, aber dieses typische Klischee, dass man versehentlich auf der falschen Seite fahren könnte, ist meiner Meinung nach nicht möglich. Im Grunde ist es gar nicht so verkehrt, denn man lernt wieder, ein wenig umsichtiger zu fahren, weil auf dem Festland ja doch vieles schon zur Routine geworden ist. Ich freue mich schon auf die nächste Reise durch UK.

Das ist überhaupt kein Problem. Vor Allem das Einparken... nach links an den Strassenrand. Du sitzst schon auf der Seite, siehst alles und kommst in jede Parklücke.

Dagegen ist es etwas lästig sich beim Überholen auf der Landstrasse weit zum Beifahrersitz beugen zu müssen, um etwas zu sehen. Aber denke dran, Du bist im Urlaub und nicht auf der Flucht. Im Stadtverkehr kommt Dir entgegen, dass die (meisten) Briten äusserst höfliche Menschen sind und Du mit kontinentaleuropäischem Kennzeichen einen gewissen Welpenschutz geniesst.

Ich finde vor allem die Kreisel im Süden Englands anstrengend. Man muß vorher wissen, welche Ausfahrt man nehmen will. Da bin ich jedesmal sehr froh über den Navi, der mir das vorher ankündigt und ich mich dann richtig einordnen kann. Wir sind zur Zeit in Schottland unterwegs und da ist das gar kein Problem. Die meisten Strassen sind eh Single Track roads. Schwierig ist es dann, wenn wenig Verkehr ist, da weicht man schon mal nach rechts aus, wenn jemand nach langer Fahrt auftaucht.

Liebe Grüße

Gabi

hier berichten wir gerade live von der Isle of Lewis. Da kam uns vor wenigen Tagen ein Schotte auf der falschen Seite entgegen, das liegt aber eher am düftigen Verkehr, weil dann jeder denkt er hat die ganze Straße für sich. http://www.5reicherts.com/schottische-inseln-im-winter/

Wir haben das schon oft praktiziert. Ich finde es einfacher mit dem eigenen Auto dort zu fahren, als sich auch noch auf ein fremdes Auto einstellen zu müssen. Die ersten zwei Tage sind vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann hat man es ganz schnell raus. Man fährt halt etwas vorsichtiger, was ja im Ausland nie verkehrt ist. Viel Freude in dem charmanten Land!

Als deutscher Fußgänger in England unterwegs zu sein, ist viel lebensgefährlicher. Ständig blickt man zur falschen Seite, wenn man über die Straße will.

Es ist jedenfalls viel einfacher ein deutsches Auto zu fahren, als einen britischen Mietwagen. Man hat einen kleinen Ausländerbonus und nimmt beim rechts-um-die-Kurve-fahren nicht ständig Kontakt mit dem Bordstein auf.

Ich würde nicht mit meinem Auto auf der falschen Straßenseite fahren wollen. Wenn du auf der "richtigen" Seiten fährst hast du einfach den besseren Überblick. Ich hatte noch nie Probleme mich bei Mietwagen auf die Rechtssteuerung einzulassen. Du gewöhnst dich rasch daran. Mach dir da mal keinen Kopf.

Ich war schon in mehreren Ländern mit Linksverkehr mit meinem eigenen Fahrzeug unterwegs und das einzige "Problem" dabei ist, dass man vor dem Überholen einen schlechteren Blick nach vorn hat.

Ansonsten läuft das wie gehabt.

Unser Sohn war 1 Jahr mit seinem 'deutschen' Auto in England und hatte nie Probleme. Die Umstellung klappte sofort.

Hallo,

ich fahr hier auf dem Festland oft ein rechtsgesteuertes Auto und hab damit überhaupt keine Probleme! Ausser das Überholen ist etwas schwieriger, wenn man keinen Beifahrer hat.

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