Euere schlechtesten Erfahrungen bei einem Grenzübertritt?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Egal wo in China, obwohl teilweise sogar nur Transits, war aber auch verhehrend langwierig.

Und was mir auch schon passiert ist, wenn auch ne gute Weile ;-)), ich musste mal von Deutschland nach Österreich einen kaputten Reifen, der noch im Kofferraum lag und ich vor dem Bergwochenende noch nicht entsorgen konnte, verzollen!!! War zwar auch lästig (und irgendwie schon wieder lustig), liess sich aber deutlich schneller erledigen, als wenn man in China durch den Zoll muss!

Meine schlimmste Erfahrung war von Kamerun nach eben nicht Nigeria. Ich hatte mich in der Straße geirrt und war an einem Grenzposten gelandet. ES war furchtbar schwierig den Grenzbeamten zu erklären, dass ich sie nicht zu bestechen brauchte und dass das Fehlen meines doppelt gezeichneten, internationalen Impfausweises unwichtig sei, da ich gar nicht über die Grenze wollte. Das war der schwierigste Nicht-Grenzübergang meines Lebens.

Meinst Du das ernst? Da ich seit Jahrzehnten, meist beruflich in allen Teilen der Welt unterwegs bin, ist mir da so einiges passiert. Auf Bali und in Daenemark und auf Grenada wurde ich verhaftet, und nach ca 24 Stunden abgeschoben. Auf Curacao wurde wurde ich gezwungen mich oeffentlich, vor ca 200 applaudierenden Fluggaesten bis auf die Unterhose (zum Glueck hatte ich eine Badehose an) auszuziehen. In Chicago hat man meinem 12 jaehrigen Sohn die Schuhe zerschnippelt und er musste die Weiterreise, noch elf Stunden, mit zwei mal Umsteigen, auf Struempfen beenden. Und in Deutschland wurde ich, ohne Angabe von Gruenden sechs Stunden bei der Ankunft in Hamburg in einem Raum eingesperrt. Nachher erfuhr ich nebenbei, dass man u.a meine aus der Karibik mitgebrachten hausgemachten Cocos Suessigkeiten unbedingt als Drogen deklarieren wollte. Ergebniss 98 Prozent Zucker mit Fruchtzusaetzen. haha, aber dafuer 6 Stunden Knast. Aber am besten waren die Oesis. Als ich zu Fuss von Lindau in die Schweiz wanderte, musste ich ein paar Kilometer durch Oesterreichisches Gebiet. Aber da hat man mich verhaftet und beschuldigt, ich sei CARLOS. Es hat drei Tage in einem Kellerloch gedauert, bis ich denen plausibel machen konnte, dass Carlos in Frankreich seit einiger Zeit im KNAST sitzt. Ob sie doch mal nachpruefen koennen, ob er noch da ist. Da es mich ja wohl als Carlos nicht ZWEI mal geben kann.

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