Edmonton vs Winnipeg vs Québec vs Ottawa?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Schade, daß Du Montreal in so schlechter Erinnerung hast - ich habe bei zwei Besuchen dort genau gegenteilige Erfahrungen gemacht :-)! Vielleicht war die 'Verschlossenheit' eher das Problem der Sprache? In Montreal sprechen eben überraschend wenig Menschen Englisch. In Quebec noch weniger - das solltest Du bei Deinen Überlegungen vielleicht auch mit einbeziehen.

Aber Quebec/Montreal/Ottawa (da geht es mit Englisch besser) sind ja nicht soweit voneinander entfernt und für jede der Städte sind zwei bis drei Tage für einen 'Schnelldurchlauf' ausreichend.

Winnipeg ist eine Großstadt mitten im Nirgendwo, ich habe dort mal eine eintägige Fahrtunterbrechung im 'Canadian' gemacht (weil der Stop bei einer früheren Reise nachts war), ein bis zwei Tage gehen gerade so. Etwas wirklich Spezielles gibt es nicht zu sehen, toll übernachtet habe ich im 'Fort Garry Hotel', das Herberge vieler Berühmtheiten war. Wirklich schön war das 'Museum of Human Rights' und eine Führung durch die alte City Hall. Zufällig fand auch gerade das 'Winnipeg Folk Festival' (2.Wochenende im Juli) statt und das war super. Aber extra hinfahren - ich weiß nicht...

Edmonton kenne ich nur vom Durchfahren mit dem Zug. Noch größer als Winnipeg, aber ob auch interessanter?

Beide Städte liegen halt in the middle of nowhere und erfordern entweder viel Extra-Zeit zur Anreise per Bus/Zug/Auto oder relativ hohe Extra-Ausgaben für Flüge. Ob sich das dann wirklich lohnt? Nicht, daß wieder eine Enttäuschung für Dich vorprogrammiert ist!

Egal wie - genieße eine tolle Zeit in Kanada!

Edmonton gefiel mir immer sehr gut. Aber ich hatte dort auch gute Bekannte, welche die kulturellen Szenen und Kneipen kannten.

Die Stadt ist zudem ein guter Ausgangspunkt für die landschaftlich schönen Teile in Alberta oder dann gleich hoch zum Alaska Highway. 1986 fuhr ich dort die Strecke mit dem Fahrrad. Lang ist"s her ;)

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Danke für deine Inputs! Kommt halt auch immer darauf an, welche Leute man trifft …. und mein Französisch ist ziemlich gut, an dem kann es also auch nicht liegen! Immerhin weiss ich ja jetzt, dass ich Montreal in Zukunft getrost weglassen kann …..

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Ich nehme an, mit Quebec meinst Du Quebec City. Das würde ich dann in der Tat Ottawa vorziehen, das eben vor allem Regierungssitz mit seinen entsprechenden, an London erinnenden, Gebäuden ist. Zudem ist dessen ungeachtet die Nationalgalerie einen Besuch wert.

Quebec und Montreal verkörpern eben den französischen Gegensatz zu Vancouver, Vancouver Island mit dem hübschen Victoria und BC. Das machte dann in der Abrundung für mich den Reiz Deiner Planung aus. Und an Ausflügen könntest Du so viele machen, dass Du noch einen Urlaub dafür brauchst;)

Winnipeg wäre für mich dann erst nachfolgend die weitere Wahl, wobei ich zugegebenermaßen eben kein großer Fan des flachen Manitoba, eher Durchfahrer, und kein großer Winnipeg- Kenner bin.

Aber evtl. überzeugen Dich Reiseführer vom Gegenteil meiner Auffassung. Kanada ist eben an vielen Ecken spannend.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Gut beobachtet; hat damals geklappt und habe mich da (leider) für Montreal entschieden. Hat mir überhaupt nicht gefallen: Ohne Charme, schmutzig und die Leute waren - im Vergleich - zur Westküste eher verschlossen. Einziger Pluspunkt: Die Altstadt!
Nun ist aber eine weitere Reise geplant. Vancouver kenne ich ja schon; deshalb ist dieses Mal eher Vancouver Island im Visier und das Okanagen Valley. Aber für eine weitere Stadt wäre da eventuell wiederum noch etwas Zeit …. :)

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@Spee4

Schade, dass Du mit Montreal so schlechte Erfahrungen gemacht hast. Wundert mich auch etwas, obgleich ich selbst eher Fan des Westens und natürlich von Vancouver bin. Das Valley kenne ich leider gar nicht.... Mich zog es zudem auch kanumässig immer in den Norden. Mein absolutes Lieblingskaff, seit Jack-London-Jugend-Zeiten (Wolfsblut & Co), ist daher natürlich Dawson City im YT ... ;)

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Ich war letztes Jahr von Ottawa sehr positiv überrascht. Die Stadt machte einen sehr netten Eindruck und hat eine Reihe wirklich exzellenter Museen zu bieten. Drei Tage reichen für einen Besuch aber aus, denke ich:

https://www.reisen-in-kanada.de/sommer-in-ottawa/

In Winnipeg und Edmonton war ich noch nicht.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Als deutscher Tourist auf einer Farm in Kanada - brauche ich ein Visum/Arbeitserlaubnis?

Halli hallo, Ich fliege im März für 3 Monate auf eine Ranch in Kanada. Ich werde dort eine Unterkunft haben und mich selbst verpflegen sowie ein Horsemanship-Programm absolvieren. Ab und zu werde ich der Farmerin bestimmt zur Hand gehen - jedoch ohne Beschäftigungsverhältnis oder Lohn natürlich! Da ich absolut sicher gehen wollte, ob ich als 20jährige deutsche Staatsbürgerin (Reisepass mit langer Gütigkeitszeit, Haftpflicht sowie Auslandskrankenversicherung vorhanden, ebenso genug finanzielle Mittel!) kein Visum benötige (lt. der Seite des Konsulates darf man als deutscher Staatsbürger 6 Monate ohne Visum dort bleiben!) genauso wie eine Arbeitserlaubnis, wollte ich mich nochmal bei euch erkundigen, wie das bei der Einreise läuft.

Fragen die Grenzbeamten mich als Touristin, wie lange und in welchem Hotel ich wohne und muss ich da irgendeinen Nachweis bringen? Da ich ja bei Bekannten auf der Ranch untergebracht bin, habe ich natürlich nur die Flugtickets sowie Bustickets zu ihnen! Sie können mir bestimmt noch einen Brief schreiben, dass ich bei ihnen untegebracht bin oder so, das ist kein Problem, bloß habe ich Angst, am Flughafen aus irgendeinem Grund nicht einreisen zu dürfen. Natürlich habe ich eine weiße Weste, keine Vorstrafungen und möchte eben nur dieses Horsemanship Programm mitmachen und 3 Monate auf der Ranch meine Zeit bis zum Studium verbringen :-)

Vielen Dank im Voraus!

Liebe Grüße

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