Dshungeltour Südamerika wo man auch spanisch spricht

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3 Antworten

Also ich würde dir auch eher eine geführte Tour bspw. im Amazonas Kolumbiens empfehlen.

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Kommentar von Seehund
02.04.2014, 12:28

Hallo,

nichts gegen Kolumbien, ich habe dort lange gelebt und gearbeitet, aber einen Trip in das Amazonas/Orinocoeinzugsgebiet? Schwierig und teilweise unsicher. Warum nicht Ecuador? Sehr schön und die Waldgebiete sind gut zu erreichen. Ansonsten wären Manú und Tambopata in Peru noch eine Idee, sowie die Region um Rurrenabaque in Bolivien. Nun gut- die Ziele liegen natürlich nicht in Kolumbien, Venezuela und Nordbrasilien ;-)

LG

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Hast Du denn tropische Regenwalderfahrung? Ist nicht GAAAANZ so einfach...

Gewässer findest Du natürlich genug. Allerdings auch jede Menge Tierchen, die Dir das Leben vergällen können und nicht nur darauf warten, von Dir verspeist zu werden.

Ich bin mir sicher, dass Du vor Ort ganz gerne menschlichen Kontakt haben wirst, der Dir das Eine oder Andere erstmal erklärt. Z. B. im Centro Ecologico Morpho in Costa Rica, das ich Dir als Land für den "Einstieg" empfehlen würde. Dann mal zur Steigerung in den Parque National Braulio Carillo. Wenn Du dann noch immer willst, kannst du losstapfen. Oder Dich ernüchtert an einen einsamen Strand legen.

Übrigens gibt es auch jede Menge Handbücher und Tipps. Googel mal.

Viel Spass bei der Planung.

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Hallo,

nach vielen Monaten im Tropischen Regenwald Boliviens, Perus, Ecuadors und Kolumbiens möchte ich Dir von so einem Unterfangen ganz klar abraten. Es ist fahrlässig, alleine solche Gebiete zu bereisen, das tun auch die Einheimischen nicht. Fischen ist i.d.R. kein Problem, da es im Regenwald nicht an Gewässern mangelt, pflanzliche Nahrung ist gar nicht so einfach zu bekommen, wie man denken würde- die Früchte wachsen einem nicht in den Mund, sondern sind selten, ebenso wie Wurzeln. An den Feldern der Einheimischen kannst Du dich ja nicht bedienen, wenn Du Yuca/Maniokpflanzen, Bananen oder Papayas etc. siehst, kannst Du davon ausgehen, dass diese Pflanzen jemandem gehören. Wenn Du dir auch nur den Knöchel verstauchst, und so etwas passiert schnell, dann bist Du alleine völlig hilflos. Navigieren ist im Wald ein echtes Problem, ich bin mal mit dem Faltboot über div. Flüsse gefahren, da war aber für andere immer klar, wo ich war und Erfahrung hatte ich da auch schon. Wie wäre es mit eine Flussschiffreise oder einer Lodge (letzteres etwas teurer)?

LG

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