Donaudelta - gibt es in der Ukraine auch was zu sehen?

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Das Donaudelta ist auf ukrainischer Seite beinah noch unberührter als auf rumänischer Seite. Es ist richtig, dass der rumänische Teil des Deltas größer ist und touristisch besser erschlossen, aber auch auf ukrainischer Seite kann man viel entdecken. So nisten die Pelikane des Donaudeltas größtenteils auf rumänischer Seite, jagen und fressen tagsüber jedoch im ukrainischen Teil, was natürlich einen großen Reiz für Vogelbeobachter hat. Es werden verschiedene geführte Touren in den begehbaren/befahrbaren Teil des Biosphärenreservates durchgeführt.

Weiterhin gibt es nahe dem Donaudelta ehemalige deutsche Kolonien und eine orthodoxe religiöse Enklave, die Lipowaner, zu entdecken. Dazu kann man Ausflüge zu skythischen Hügelgräbern, sog. Kurganen, unternehmen und Moldawien ist ja auch nicht unerreichbar. Also Du siehst, auch das ukrainische Donaudelta hat einiges Interessantes zu bieten.

Auf der Internetseite des Ukraine- Reisespezialisten Dreizackreisen findest Du dazu noch weitere Informationen.

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