Darf man eine gebuchte Reise weiterverkaufen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich nehme an, Du möchtest die gebuchte Reise nicht mit Gewinn über Ursprungs-Preis verkaufen , sondern letztendlich verhindern, dass Stornokosten auf Dich zukommen ?

Umbuchungen / Namensänderungen sind bei Reisevarnstaltern an der Tagesordnung. Meistens wird für die Namensänderung eine Gebühr je nach Veranstalter,Art und Preisniveau der Reise zwischen 25 und 150 Euro p.P. verlangt. Dass Du die Reise nicht verschenkst ist klar - Du verkaufst die Reise also nicht im eigentlichen Sinne, sondern bekommst den bereits bezahlten Reisepreis ersetzt von dem neuen Reisegast.

Dabei spielt es keine Rolle, ob Du die Reise gewonnen hast oder eben selbst gebucht und bezahlt hast - für den Reiseveranstalter ist es eine Namensänderung gegen Gebühr udn für Dich eben der Ersatz der entstandenen Kosten der Reise ( wer auch immer diese ursprünglich bezahlt hat)

So etwas kann deutlich günstiger sein, als die Reise zu stornieren und jemand anderes freut sich vielleicht, wenn es sich zum Beispiel ein begehrter Termin ist, der schon ausgebucht ist.

Allerdings darfst Du das nicht gewerblich machen - also regelmässig zum FRühbucher Tarif buchen und dann weiterverkaufen zum regulären Preis z.B. - sondern wirklich nur zu dem Preis, der zum Buchungszeitpunkt dafür gültig war / ist etc - sonst ist es eben keine private Namensänderung mehr sondern ein Gewerbe.

Wir haben auch schonmal eine Kreuzfahrt, die wir terminlich doch nicht machen konnten, über ein Forum abgegeben und dafür die Kosten für die Namensänderung übernommen - der "Käufer" hatte dafür den günstigeren Kurs ( weil wir schon 1 Jahr früher gebucht hatten mit Rabatt etc ) und einen begehrten und ausgebuchten Kabinentyp und wir weniger Kosten als bei einem Storno....so waren es 200 Euro für die Namensänderungen statt 500 Euro Stornokosten...

Lieben Gruss

Allerdings steht in allen Reisebedingungen, daß der Veranstalter die Ersatzperson nicht akzeptieren muß. Meist gibt es zwar keine Probleme, aber einen Anspruch darauf hat man nicht.

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Hallo zusammen,

bis zum Tag der Abreise kann der Reisende verlangen das an Stelle seiner ein Dritter in den Vertrag eintritt. Dies ist sogar gesetzlich geregelt (§651BGB). Zu Luna: Der Anbieter einer solchen Reise ist kein Zwischenhändler, sofern es sich bei der Reise um seine eigene handelt. Stornopool ist da auf jeden Fall eine der besten Adressen.

Ich würde das nicht tun!Legal und öffentlich weiter verkaufen darfst du das meiner meinung nach nicht. Du wärst ja sonst ein art Zwischenhändler und würdest ein Geschäft abschliessen. Da hast du keine Befugnis für. Eine Reise stornieren und umbuchen-auf einen anderen Namen- müsste mit Gebühr funktionieren!

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