Dänisch im Norden von Schleswig-Holstein?

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3 Antworten

Man sieht in Nordfriesland und entlang der Grenze bis nach Flensburg deutlich öfter den Dannebrog wehen als die deutsche Fahne (oder die Gasmasken der Protestbewegung gegen CO2-Speicher). Hören tut man das Dänische nicht so oft. Oder vielleicht doch - das örtliche Platt, wenn losgelassen, ist eh schon eine Art Zwischending :-).

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Früher lag die Sprachgrenze tatsächlich weiter südlich. Um 1800 wurde zum Beispiel noch bis an die Schlei Dänisch gesprochen. Und an vielen Ortsnamen in Südschleswig sieht man das ja noch heute (-by, -lund, -up etc).

Aber heute ist das Dänische eigentlich ziemlich auf die dänische Minderheit beschränkt, es gibt hier entsprechende dänische Schulen, Vereine, Kirchen etc. Ich komm selber auch aus einer zweisprachigen Familie. Gibt auch wieder einige deutsche Schulen, die Dänisch als zweite oder dritte Fremdsprache anbieten. Und dann gibt es natürlich noch viele, die Plattdeutsche sprechen und -nicht zu vergessen- Nordfriesisch.

Aber so im Straßenbild fällt die dänische oder friesische Minderheit nicht unbedingt auf. Du wirst, wenn Du hier Urlaub machst, vielleicht auch auf einige dänische Minderheitler stoßen, ohne das Du das richtig mitkriegst.

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