Costa Rica auf eigene Faust erkunden

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Costa Rica kann man sehr gut allein bereisen, auch als Frau, wenn man den gesunden Menschenverstand nie ausschaltet! Es ist meiner Erfahrung nach nicht gefährlicher als andere 3.Welt- und Schwellenländer, auch manche 1.-Welt-Länder.

Die Busverbindungen sind gut, aber man sollte sich mit Geduld wappnen - manchmal geht nicht jeder Bus, wie er gehen sollte. Also immer mit den Einheimischen sprechen!

Unterkünfte gibt es am Meer und auch anderswo in allen Preislagen. Soweit man sie nicht übers Internet (hostelworld.com, hihostels.com, booking.com etc.) findet, sind die Touragenturen vor Ort behilflich!

Rund um den Arenal sind sie nicht ganz so billig. Ganz nahe dran ist man in der 'Arenal Observatory Lodge' (das Smithonian-Institut erforschte dort mal den Vulkan), die Zimmer im Casona, dem ehemaligen Küchen- und Speisehaus für die InstitutsmitarbeiterInnen, sind auch einigermaßen bezahlbar. Man muß zwar für die Mahlzeiten immer hoch zum Haupthaus gehen, aber dieser tägliche Spaziergang war ganz wunderbar (Unmengen von riesigen Blüten, Schmetterlingen, Vögeln und Kleingetier war neben dem Weg zu entdecken! Im Restaurant turnen oder faulenzen rings um einen die Affen und Faultiere in den Bäumen! Für 2 oder 3 Nächte und viele Spaziergänge auf den ausgezeichneten Wanderwegen ist es allemal gut! Die Zimmer im Casona haben Gemeinschaftsbäder/-duschen(/-küchen, aber meist direkten Blick auf den Arenal-See oder den Vulkangipfel.

Denguefieber ist überall in den Tropen und Subtropen inzwischen ein Problem. Mehr als schützen geht da halt nicht. Mückenmittel sind das eine, spezielle 'Anti-Moskito'-Blusen oder Hemden das andere wirksame Gegenmittel. In Costa Rica hatte ich allerdings von all den üblichen Moskitoländern wunderbarerweise relativ wenig Probleme (obwohl die Biester mich sonst auch besonders gern heimsuchen).

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