Conil de la Frontera am Atlantik?

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3 Antworten

Hallo,

Conil de la Frontera ist ein hübscher, vom Tourismus schon seit langem entdeckter Ort.

Zum Glück wurde er aber von den grässlichen Bausünden, die man oft am spanischen Mittelmeer antrifft, überwiegend verschont.

Es gibt eine gute touristische Infrastruktur mit einer Menge an Unterkünften und Restaurants. Wie in allen touristischen Orten, empfiehlt es sich zu schauen, wo die Einheimischen zum Essen hingehen.

Auch in der Umgebung von Conil gibt es viel zu entdecken. Weitere schöne Strände und sehenswerte Ortschaften.

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Conil ist wirklich ein Ort, der absolut vom Tourismus lebt. In der Hochsaison ist er unangenehm voll. Die engen Gassen sind dann eine Qual, egal, ob mit dem Auto oder zu Fuß. Hotels sind mir ein Graus, daher keine Empfehlung. Die kleinen im Ort sahen eher nach niedrigem Standard aus. Was es viel und einigermaßen günstig gibt, sind Ferienhäuser. Nach Norden zu (in den Stadtteilen Fuente del Gallo und Roche) gibt es eine Menge (zu viele) davon. Diese Stadteile sind zwar nicht schön gewachsen, sondern reine Touristenecken, aber man kann da schön wohnen und hat es nicht weit zu den Stränden.

Restaurant: An der Strandpromenade gibt es ein paar Restaurants, die zwar nicht wirklich super top sind, aber durchaus anständig in Preis und Leistung. An der Hauptkreuzung mitten im Ort hat es zwei Cafés, beide mit einer guten Auswahl an Backwaren und Kalorienbomben.

Anschauen sollte man sich natürlich Cadiz. Sehr schöne Stadt mit netten kleinen Gassen. Nicht am Wochenende, ist so schon voll genug. Einen Ausflug nach Chiclana sollte man auch machen und da in (mindestens) eine der Bodegas schauen. Findet man entweder zufällig oder via Plan von der Touristeninfo. Allerdings gibt es nicht mehr alle, die da eingezeichnet sind. Die im Industriegebiet kann man getrost vergessen, die zwei in der Altstadt sind sehr besuchenswert. Der Oloroso und Amontillado dort ist um Klassen besser (und billiger) als das, was man in den großen Industrie-Sherry-Pantschereien in Jerez bekommt.

Wer gerne surft, der sollte einen Ausflug nach Zahora machen, hier sind die Wellen und das junge Surferpublikum. Hier beginnt auch der kleine Naturschutzpark, mit netten Wäldern, durch die man bis nach Barbate (netter, relativ ursprünglicher Fischerort) laufen kann.

Dazwischen liegt noch der geschichtsträchtige Ort Kap Trafalgar. Wirklich zu sehen gibt es nicht und vor allem am Wochenende ist es extrem voll. Aber wenn man schon mal da ist ...

Noch ein Ausflug ins Hinterland: Medina-Sidonia, ein kleines Städtchen hoch oben auf dem Berg. Unbedingt hier die komischen Kekse probieren (Name vergessen, gibt es aber um den Marktplatz in jeder Bäckerei oder direkt im Klosterladen, wenn er offen hat).

Weitere Ausflüge, Betonung auf weiter: Gibraltar und das sehr schöne Naturschutzgebiet Donana.

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Kommentar von FelixN
13.06.2012, 12:04

Das höhrt sich ja nach einem einzigen Touristentrubel an.

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