Bären in den Nationalparks der USA (Nordosten der USA)

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Die Chancen stehen gut:) Allerdings: Bären sind in der Regel scheu und verkrümeln sich...

Unangenehm können aber Bären (schwarz oder braun) werden, die den Menschen mit Futterlieferanten in Verbindung bringen oder natürlich ihren Nachwuchs verteidigen wollen.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, nicht geräuschlos durchs Unterholz zu pirschen und keinen duftenden Lachs auf dem Rücken mit sich zu schleppen.

Die meisten Bären hatte ich im Strassenbereich mal vom Fahrrad aus gesehen, während mir überholende Autofahrer später vorjammerten, nicht eines der Tierchen getroffen zu haben.

Sobald sie das Autogeräusch hörten, begaben sie sich eben hinter den Busch und waren "unsichtbar". Selbst wenn sie da sind, muss man sie also sowohl innerhalb wie außerhalb des Parks nicht sehen. Insofern: Augen auf in Richtung Straßenrand, vor allem wenn dort Brombeeren etc. wachsen. Beim Heidelbeeren/ Brombeeren pflücken hatte ich öfter bärige Konkurrenz.

Davonrennen hilft bei persönlichen Begegnungen übrigens nichts. Das weckt ggf. nur ihren Jagdtrieb und sie sind schneller. Also stehen bleiben, ganz langsamer Rückzug, sich größer machen (Hände hoch) und vernünftig laut mit dem Tier reden. Sie hören gut, sind aber stark kurzsichtig. Der fremde Ton eines großen Wesens veranlasst sie zum Abgang. Es sei denn, sie wollen spielen;)

Letztes Jahr schwamm übrigens im Yukon ein netter, aber etwas brummiger, Grizzlybär neben mir her. Er im Wasser, ich im Kanu. Er brummte, ging an Land, schüttelte sich und zeigte mir das Hinterteil. Das ist die normale Bärenreaktion.

Übrigens: "Gefährlicher" sind Elche. Vor deren Hufe haben auch Bären Respekt. Diese Urviecher sind auch eher gut gelaunt drauf aus, mal ein Kämpfchen zu wagen. Im Gegensatz zum Bären empfiehlt sich bei denen, zumal bei Bullen in der Brunft, also raschester Rückzug. Hinter Feiglingen, die sich dem Kampf nicht stellen, rennt kein Elch her, der auf sich hält.

Viel Spaß bei den Bären;)

Vielen Dank fürs Sternchen. Ich ernenne mich jetzt eben kurzerhand zum Bärenexperten;)

Aber seit meiner ersten Tour 1984 habe ich tatsächlich auch in freier Wildbahn so viele gesehen und getroffen, dass ich sie einzeln nicht in Erinnerung habe.

Spannender sind übrigens Wölfe. Die sind richtig scheu und kaum zu fotografieren. Ist mir nur einmal richtig gut gelungen. Allerdings weiß ich jetzt nicht, wie es ggf. mit Wölfen im Nordosten aussieht. Jedenfalls viel Spass.

PS: Der letzte Tourist im Denali-Park, der einem Grizzly zum Opfer fiel, kam dem beim Knipsen einfach immer näher und irgendwann zu nahe. Also dennoch aufpassen... ;)

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Ich habe 2009 mal für 2 Monate die Nationalsparks dort bereist. Wir hatten auch Bärenbegegnungen.

Alle Bären, die wir gesehen haben waren aber friedlich und hatten mehr Angst vor uns als wir vor Ihnen. Meistens sind die angekommen, wenn wir auf den Camp grounds angefangen haben zu kochen. Essen auspacken sollte man aber unbedingt vermeiden, wenn nicht ein Ranger in der Nähe ist, der die Bären vertreiben kann, falls bei einem doch mal der Hunger überwiegt. Auch stark riechende Dinge, wie Zahnpasta, Deo o. ä. sollte man Luftdicht verpacken, wenn man die Wälder durchstreift. Diedafür gedachten, sogenannten Bearboxes kann man sich in den Nationalparks leihen.

Bei fast jeder Autofahrt sind uns Bären begegnet. Man muss die Augen einfach mal rechts und links durch den Wald schweifen lassen:) Viel Glück dabei.

In den Nationalparks in Maine oder auch New Hampshire gibt es richtig viele Bären, vor allem Schwarzbären - sagen die Parkverwaltungen.

Du kannst während einer Autofahrt möglicherweise auch welche sehen, sie 'treffen' wohl eher nicht, es sei denn, Du rast durch die NPs, also besser auf 'Wildwechsel' achten, genau wie hier in ausgedehnten Waldgebieten. Aber sie zu sehen, ist weder für Dich noch für das Tier gefährlich. Das könnte es nur werden beim Aussteigen - aber wie prestofatto schon sagte, dem Bären möglichst keine dummen Fragen stellen (und sich auch an die anderen sinnvolleren Ratschläge der Parkverwaltungen halten) - dann kann man evtl. Bären beobachten, ohne daß man zwingend angegriffen wird. Sicher ist das jedoch nicht - daß man welche zum Beobachten zu sehen bekommt...

Dumme Fragen wären übrigens nicht mal der schlechteste Tip. Es ist ganz gut, wenn sie einen hören (siehe meine Antwort) :)

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