Autofahren in Italien

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Man fährt rechts. Meistens.

Stärker als in anderen Ländern sehen die Verkehrsteilnehmer den Empfehlungscharakter von Verkehrsschildern und Fahrbahnmarkierungen. So gibt es an jedem Ortseingangsschild ein Verkehrszeichen, das ein Hupverbot gibt.

Pochen Sie nicht stur auf Ihre Rechte. Andere tuns auch nicht. Es herrscht eine eher leben-und-leben-lassen-Atmosphäre.

Seit die Italiener dank Euro richtige Autos kaufen können, tun sie das auch. Und prinzipiell in grösstmöglicher Motorisierung, egal ob Q 7, E-Klasse, 5-er BMW oder Lancia. Die wuseln nicht mehr so wie einst die Cinquecentos, sondern sind, zack, vorbei.

Strassen sind allgemein in einem guten Zustand. Es gibt abseits der Autobahn zwei Arten von Streckenführungen. Variante alt nimmt jedes Tal und jede Bergkuppe mit, kreuzt Bäche/Flüsse auf kürzestmöglichem Weg und vermeidet Ingenieurbauten. Variante neu war ein planerischer Strich auf der Karte, der ohne Rücksicht auf Kosten 1:1 in die Natur übersetzt wurde, unter maximalem Einsatz von Brücken und Tunneln. Achtung, beide Varianten gehen ansatzlos ineinander über.

Autobahnen sind mautpflichtig, das kostet fast so viel wie Sprit. Wer etwas Zeit mitbringt, kann auch grössere Distanzen auf Landstrassen fahren und sieht viel mehr von Land und Leuten. Viel langsamer ist man nicht, wenn man die nachmittägliche Berufsverkehrszeit ca. zwischen vier und sechs meidet.

Auch ohne den Euro konnten die Italiener schon die sogenannten "richtigen" Autos kaufen. Aufgrund der wirtschftlichen Situation in Bella Italia ist allerdings eher ein rückläufiger Trend feststellbar.

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@roland1949

Das mit der Maut stimmt nicht ganz - 50€ von Sterzing bis zum Ende der mautpflichtigen Autobahn in Salerno gegenüber Sprit für diese etwa 1000km ist etwa die Hälfte :-)

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@Roetli

Kann es sein, dass die Maut je nach Strecke unterschiedlich hoch ist und/oder degressiv mit der Entfernung (pro km) abnimmt ? Ich bin in den letzten Jahren immer nur kürzere Stücken in der Lombardei/ Piemont/ Ligurien/ Toskana gefahren, da lagen die Preise deutlich über den 5 cent/km, die Du für Salerno-Brenner aufrufst.

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@AnhaltER1960

Ja, das ist so - im Norden sind die teuersten Teilstücke und wenn man die Autobahn 2-3x verläßt auf der von mir angegebenen Strecke, kann die Maut auch bis zu 70€ steigen

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Das Fahren auf Autobahnen in Italien ist nach meiner Einschätzung weniger stressig als in Deutschland. Dies gilt insbesondere auf den Strecken, wo der Tutor (Kontrolle der Durchschnittsgeschwindigkeit) im Einsatz ist (zB. von Mailand nach Bologna). Hier sind die Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen den einzelnen Fahrzeugen einfach nicht so groß (es taucht kein schnelles Fahrzeug mit 200 km/h wie aus dem Nichts auf) und der Verkehrsfluss ist damit auch sehr viel gleichmäßiger.

Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass in Italien beim Autofahren sehr viel weniger auf die Verkehrsregeln geachtet wird, jeder fährt einfach wie es passt (bin schon in Mailand, Neapel, Rom und auch im Umland dieser Städte auf Landwegen gefahren). In den Städten ist das natürlich merkbarer als auf den Landwegen oder auf der Autobahn. Mein Tipp wäre sich nicht darauf zu verlassen, dass die Mitfahrer die Verkehrsregel einhalten und nicht "auf sein Recht zu pochen", sondern sehr wachsam zu sein und sich so weit es geht anzupassen.

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