Ausschluss bestimmter Krankheiten bei Reiserücktritt

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Ich verstehe zwar Deinen Frust, aber was war eigentlich Deine Frage?

Ich kann mir nicht vorstellen, daß man vorher beim lesen darauf achtet.

Vor jedem Vertragsabschluss sollte man die Bedingungen lesen, denn die unterscheiden sich natürlich von einer Versicherung zur anderen.

Bei einer anderen Versicherung hätte es diese Ausschlussklausel vielleicht nicht gegeben - aber dafür vielleicht eine andere?

Ein solcher Ausschluss ist auch keine Diskriminierung, sondern schlicht Bestandteil der Kalkulation, denn gerade psychische Probleme sind ja meist schwer wirklich nachweisbar und da wäre die Versuchung bei einer gewünschten Stornierung natürlich gross, mit dieser Begründung die Versicherung in Anspruch zu nehmen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bei Rücktrittskostenversicherungen ist in den Bedingungen genau aufgelistet , welche Risiken die Versicherung finanziell absichert. Manche sichern neben körperlicher Erkrankung auch psychische Erkrankungen ab. Manche auch überraschend eintretende Schwangerschaft oder unerwarteten Arbeitsplatzverlust. Je größer der Umfang des Risikos ist, desto höher ist der Prozentsatz des Reisepreises den man an die Versicherung bezahlen muss. Das schwankt irgendwo zwischen 3% und 5%.

Selbstverständlich ist der Schutz bei Bezahlung von 3% geringer als bei 5%.

Die Versicherung bei der der Reisende sich NICHT gegen die finanziellen Folgen einer psychischen Erkrankung versichert hat, handelt nicht nach "§§" und schon gar nicht unmoralisch. Sie hat mit der Erkrankung und ihren finanziellen Folgen so wenig zu tun wie Du oder ich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?