Auslandsjahr Japan: eine gute Idee?

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4 Antworten

Hallo Matthias,

Tokio liegt weit genug weg von dem Fukushima, wo das Reaktorunglück war. Deshalb hätte ich deswegen keine Bedenken. Eher vor neuen Erdbeben. Aber ich denke, dann müsste man auch auch an der Westküste von den USA Bedenken haben. Deshalb empfehle ich dir, wage den Schritt, du wirst es bestimmt nicht bereuen. Hier kannst du nochmal die Teilreisewarnung vom Auswärtigen Amt von Japan nachlesen http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/JapanSicherheit_node.html#doc366194bodyText1

Nimm Dir einen Esbit-Kocher mit, ferner eine Taschenlampe und Radio mit Handkurbel, falls mal wieder der Strom abgeschaltet wird.

Ok, und nu mal im Ernst. In Tokio merkst Du von der Reaktorkatastrophe nichts, aber auch gar nichts (selbst die Stromabschaltungen, die es vor einem Jahr noch zahlreich gab, sind mittlerweile wieder Geschichte).

Was Radioaktivität angeht, so bekommt Du während des Fluges mehr ab als bei Deinem Ausfenthalt.

Wenn Du Bedenken wegen den Folgen des Super-GAU´s hast, musst Du wissen, dass in Japan die Atomindustrie das Land mit regiert und nur das veröffentlicht, was sie für ihre Zwecke für nützlich hält. Aber Tokio ist nicht schlecht. Auf dem Land musst Du aber Japanisch können.

Wenn du das organisiert kriegst, auf jeden Fall eine gute Idee. Weil es ein spannende Erfahrung sein wird, die dich bestimmt weiter bringt. Was die Gefährdung angeht: Weißt du, wie weit du von einem Atomkraftwerk in Deutschland entfernt lebst? Das berühmte Restrisko herrscht auch ohne Tsunami dort...

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