Auf den Spuren der Römer in Deutschland?

6 Antworten

Als Trierer empfehle ich natürlich Trier. Einige römische Gebäude, die heute noch teilweise oder zum Teil sogar komplett vorhanden sind: Die Basilika Trier, ehemals Residenz des Kaisers Konstantin und jetzt ev. Kirche, die Kaiserthermen - wie der Name schon sagt waren dies die kaiserlichen Bäder, nicht weit von der Basilika entfernt, die Porta Nigra, eines von vier Stadttoren und das einzige noch erhaltene, die Viehmarktthermen, Mitte der Achtziger bei Bauarbeiten für eine Tiefgarage entdeckt und nicht zuletzt die Barbarathermen, die derzeit aber leider nicht besichtigt werden können. Weitere und detaillierte Informationen findest Du auf www.trier-reisen.de oder auf der Seite der Stadt Trier (trier.de).

Ich denke, da würde sich eine Reise von Xanten über Köln und schließlich nach Trier anbieten. In Xanten gibt es den Archäologischen Park, den ich noch nicht kenne, der aber wohl sehr anschaulich - manchmal vielleicht ein bisschen zu anschaulich ;) - die Römerzeit präsentiert. In Köln birgt das Römisch-Germanische Museum einige hinreißende Schätze wie das Dionysosmosaik und das berühmte filigrane Diatretglas, und natürlich vieles mehr. Nicht weit vom Museum ist ein Stück alte Römerstraße zu sehen. Sehenswert ist auch das Römergrab im westlichen Vorort Weiden. Die Fahrt an Rhein und Mosel von Köln nach Trier bietet einiges an landschaftlicher Schönheit, die wohl auch die Römer zu genießen wussten. In Trier, der ältesten Stadt Deutschlands ist die berühmte Porta Nigra zu sehen, ein Amphitheater, römische Thermen und natürlich ein Museum (Rheinisches Landesmuseum), das viele Funde zeigt.

Gute Route. Xanten finde ich beeindruckend. Köln ist voll von römischer Geschichte, Trier sowieso.

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Auch im Süden Deutschlands gibt es eine Reihe von römischen Ausgrabungen, etwa in Weißenburg (Römermuseum) oder Kempten (Archäologischer Park Campodunum).

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