Auf dem Landweg nach Indien - verrückt oder machbar?

4 Antworten

Machbar ist alles... Und er wäre nicht der ERSTE. Allerdings kann es durchaus sein, dass je nach politischer Lage beispielsweise der Landweg zwischen Pakistan und Indien "zu" ist. Insofern bedarf eine solche Reise guter Vorbereitung und aktueller Infos. Da ich Deinen Sohn nicht kenne, weiß ich nicht, ob er an das Projekt blauäugig oder sorgfältig herangeht.

Sollte Letzteres der Fall sein wird man ihn wohl nicht abhalten können. Mich würde Pakistan derzeit allerdings nicht locken. Aber das Risiko, hierzulande auf der Autobahn zu verunglücken, ist auch vorhanden. Und wer Risiken kennt, kann sie natürlich abschätzen, aber nie ausschließen.

Ich würde mich da auf jeden Fall vorher mal schlau machen, wie die Route genau aussieht und welche politische Lage in den Ländern herrscht. Wenn dein Sohn gewissenhaft ist, hat er das sicher auch schon vorher gemacht. Auf "gut Glück" würde ich das auf jeden Fall nicht machen.

Machbar ist das: aber das Problem ist das Transitvisum für den IRAN. Und noch schwieriger der Transit durch Afgahnistan und Pakistan - davon ist für Privatpersonen dringend abzuraten, viel zu gefährlich.

Die Alternative: mit der Transsibirischen Eisenbahn in die Mongolei, von dort (durch die Wüste Gobi !!!) mit einem Landrover über die höchsten Pässe dieser Erde nach Indien. Das Problem wird der Weg durch Tibet sein - da werden die chinesischen Behörden nicht mitmachen. Von Tibet nach Indien zu gelangen ist legal nicht möglich.

Afghanistan ist natürlich ein absolutes No Go. Für das iranisch- pakistanische Grenzgebiet gibt es (durchaus berechtigte) Reisewarnungen. Aber Visa sind selbstverständlich für den Iran wie für Pakistan erhältlich. Ich würde den sehr interessanten Iran bei dieser Reise nicht aussparen, allerdings von Teheran aus z. B. dann nach Delhi etc. fliegen und Pakistan schlicht überfliegen. Landweg hin- oder her.

Deinen Tipp mit der Wüste Gobi werte ich jetzt mal als Kabarett.

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