Anschlussflug verpasst, Beförderungszeit am Flughafen zu lange

2 Antworten

Spannender Fall. Riecht nach Anwalt.

Ich sehe die Fluggesellschaft in der Pflicht. Die Fluggesellschaft hat die Buchung mit der, am Ende zu knappen, Umsteigezeit angenommen. Damit steht sie auch gegenüber dem Passagier dafür gerade, dass die Umsteigezeit zu schaffen ist. Wenn der Fluggesellschaft dies bei ihrem Dienstleister, dem Flughafen, nicht durchsetzen kann, ist das ihr Problem, nicht des Passagiers.

Problem des Passagiers dürfte sein, das alles nachzuweisen. Dass er zur korrekten Zeit sich am richtigen Schalter eingefunden hat. Dass er nicht Zeit irgendwo verdaddelt hat, wenn die Fluggesellschaft sich hinstellt und sagt tja, hätten Sie.....

Im Prinzip greifen die Rechte der EU-Passagierrichtlinie. Höhere Gewalt ist ein voller Flughafen jedenfalls nicht. Spricht mit einem Anwalt drüber, wenn Du dagegen vorgehen möchtest.

Vielen Dank für Deine Meinung, es stellt sich nur die Frage ob das Aussicht auf Erfolg hat, bzw. ob sich der Aufwand überhaupt lohnt jenachdem welche Entschädigung dafür vorgesehen wäre .. aber ein wenig gehts auch ums Prinzip - so sollte mit Kunden nicht umgegangen werden.

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@DasHoferchen

Ja, gute Frage :-). Es geht um 600 Euro pro Person, da es ein Langstreckenflug war und die Verspätung über 4 Stunden betrug. Wenn AA Dir schon mitgeteilt hat (wie, schriftlich ?), dass der Flughafen es versemmelt hätte, können sie jedenfalls nicht mehr sagen, Du warst es. Für aussichtslos halte ich das nicht.

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@AnhaltER1960

Hallo,

da der Flug von London nach Düsseldorf von British Airways durchgeführt wurde habe ich mich an dessen Service Team per Email gewandt. Gilt denn für Anschlussflüge die Gesamtstrecke oder nur die Strecke vom Anschlussflug? Der Flug ist auf jeden fall bei American Airways als ein Flug von MIAMI nach DUS gebucht worden!

Zitat Email British Airways:

[Die minimale Umsteigezeit an den Flughäfen wird nicht von den Fluggesellschaften, sondern von dem jeweiligen Flughafenbetreiber festgelegt. In diesem Fall ist das die BAA. Diese ist ebenfalls für die Transfers zwischen den Terminals zuständig. Eine Nichtbeförderung im Sinne der EU-Verordnung 261/2004 liegt hier nicht vor. Wir können daher keine Entschädigungszahlung anbieten.]

Zitat Ende

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@DasHoferchen

War London-Düsseldorf mit AA-Flugnummer (Code-Share) oder reine BA ? Gefühlt, aber da beginnt das Gebiet der Rechtsgelehrten, hätte ich gesagt, dass AA ausführendes Unternehmen ist und damit Ansprechpartner für Ansprüche.

Es gilt in jedem Fall die Gesamtzeit ab Start bis zum im Ticket vermerkten Endziel, also MIA - DUS.

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@AnhaltER1960

Beim Hinflug hatten wir eine AA-Flugnummer, sind aber trotzdem BA auf der Strecke DUS-LHT geflogen. Zurück zu, also LHT-DUS ist auf dem Ticket eine BA-Flugnummer vermerkt, wo wir auch BA geflogen sind.

Beim Hinflug LHT-JFK hatten wir einen AA-Flugnummer und sind BA geflogen, lediglich beim Rückflug MIA-LHT sind wir auch wirklich in einer AA Maschine geflogen.

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Hi,

es gibt sogenannte Minimum-Connecting-Times an Flughäfen. Für London Heathrow, American auf British Airways/International auf International ist die, wenn ich´s jetzt richtig aus der Tabelle abgelesen habe, 1 h 45 m.

Wenn Ihr diese Zeit am Flughafen zur Verfügung hattet, sowohl buchungstechnisch wie tatsächlich (also keine Verspätung), kann ich keine Schuld der Airline erkennen. Im Normalfall ist das mehr als genug Zeit für den Umstig. Dass das Gate 20 Minuten vor Abflug geschlossen wird ist ebenfalls übliches Procedere.

Das Problem scheinen tatsächlich die langen Schlangen gewesen zu sein (und das kann ich in LHR sehr gut nachvollziehen). Eine Schuld würde ich somit beim Flughafenbetreiber suchen. Nur der wird Deine Beschwerde kalt lächelnd damit abtun, dass täglich tausende von Fluggästen pünktlich ihren Flug erreichen, es also an Dir gelegen haben muß und überhaupt, hey, es gibt für Flughafen keine EU Kompensationsregelung wie es sie für Airlines gibt (zumindest nicht dass ich wüsste).

So leid es mir tut, aber da siehts eher schlecht aus fürchte ich. Vorsichtshalber kannst Du aber mal bei EU Claim und co. nachfragen. Vielleicht haben die andere Infos.

bye Rolf

p.s. kann es sein dass Ihr von T3 auf T5 umgestiegen seid, nicht von T1 auf T5?

Der Fragestellung entnahm ich, dass die gebuchte Umsteigezeit 1,5 (anderthalb) Stunden betrug. Wäre demnach unter der minimum connection time ? Folgerung ?

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@AnhaltER1960

Vorsichtshalber gerade nochmal aufs Ticket geschaut, Ankunft 8:10 AM, Abflug Connectionflight 9:40 AM, also genau 1 Stunde und 30 Minuten. Flugnummer ist AA56 und BA938.

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@DasHoferchen

o.k. Dann war es aber von T3 auf T5 und damit ist die Übergangszeit 1:30. Somit also leider alles korrekt gelaufen, auch wenn eine alte Weisheit (Sitting Bull mindestens) sagt, dass man diese MCTs nie perfekt ausnützen sollte. Lufthansa hat in Frankfurt auch 45 Minuten bei verschiedenen Verbindungen die ich NIE so buchen würde.

bye Rolf

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@reiserolf

warum durften wir von T3 nach T5 denn nicht den Zug nehmen, ist das für Connectionflights nicht vorgesehen? Oder man kommt von unserem Ankunftsgate nicht zu den Zügen...

Ich hätte gerne mehr Zeit eingeplant, war aber leider nicht möglich diese bei Buchung zu verändern (also die reine Connection Time am LHT)

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@DasHoferchen

Hallo DasHoferchen. Ich sehe da wirklich keine Chance. Bin mal gespannt was FlightRight sagt. Halte uns mal bitte auf dem laufenden. Denke, das interessiert uns alle. Ich habe 10 Jahre bei BA gearbeitet und es nie erlebt, das ein Gast in dem Fall nach EU Recht ausbezahlt wurde.

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@daniG

aber es scheint als würde es öfters und regelmäßig vorkommen, die Umbuchungsschalter waren mit langen Schlangen belegt und wie ich das herraushören konnte hatten die meisten das selbe Problem wie wir .. ich halte euch aber auf dem laufenden ...

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