Amazonas in der Regensaison

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2 Antworten

Hallo,

richtig, die Regenzeit bietet auch Vorteile. So kann man mit dem Boot entspannt in den Regenwald fahren, was zu Fuß sehr anstrengend sein kann. Ich kenne insbesondere die Region um Santarem. Die Region zwischen Obidos und Santarem gehört zu den trockensten am Amazonas. Das bedeutet, dass es, anderes als in Belem und Manaus, nicht unbedingt täglich regnet und auch nicht so lange. Die stärkste Regenfälle sind im Mai und Juni. Außerdem sind die Regenfälle schon ein beeindruckendes Schauspiel der Natur und können bei der ständig hohen Temperatur und Luftfeuchtigkeit auch zu einer gewissen Erfrischung beitragen. Das Leben am Amazonas bleibt wegen dieser Regenfälle auf jeden Fall nicht stehen.

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung

LG

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Hallo,

natürlich ist es möglich, dann Touren zu unternehmen. Es kommt natürlich darauf an, wo Du im Amazonasbecken hin möchtest, da gibt es vom Feuchtsavannenklima bis zum perhumiden Regenwaldklima alles.

Ich nehme mal ein perhumides Klima, innerhalb der savannenklimate bedeuten diese Monate auch keine Niederschläge, die darüber hinaus gehen würden.

Also in diesem Klima hast Du allerhöchstens einen trockenen Monat und das eher im Osten, also z.B. in Belem/Brasilien.

Insgesamt ist es für einen Aufenthalt nicht so wichtig, ob es in den von dir genannten Monaten mal 10% mehr oder weniger regnet, das spielt praktisch keine Rolle.

Ich finde sogar, dass es Vorteile hat, ich habe mehrere Jahre in Südamerika gelebt und es ist dann besser, als beim Einsetzen der Zenitalregelfälle in "unserem" Sommer. Mal Iquitos/Peru zur Anschauung: http://www.klimadiagramme.de/Samerika/iquitos.html

Viel Spaß- wenn Du eine gute Lodge o.ähnl. findest, wirst Du ihn haben!

LG

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DeAcky 14.11.2011, 21:15

Vielen Dank für die detaillierte und verständliche Antwort!

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