Alpenüberquerung zu Fuß oder per MTB?

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3 Antworten

Hängt auch stark von Deiner Kondition ab:

Eine sehr schöne Tour ist Oberstdorf - Meran. Hierfür musst Du mindestens 5 - 6 Tage bei 12- Stunden Wanderleistung mit kurzen Pausen einplanen. Alles was mehr an Zeit mitgebracht wird ist sinnvoll. Schließlich kann auch das Wetter nie einkalkuliert werden. Und ein Hüttentag ist allemal besser als eine Beerdigung. Außerdem lädt die Tour mit vielen Auf- und Abstiegen zum GENIESSEN ein.

Vergleichbar mit der Tour wäre mit dem Mountainbike gleichfalls ab Oberstdorf die Heckmair-Route (nicht nach dem legendären Eiger-Nordwand-Bezwinger Anderl sondern nach dessen Sohn benannt):

http://de.wikipedia.org/wiki/Heckmair-Route

Ich kenne beide Touren und habe mir dazu exakt die DOPPELTE Zeit gelassen.

Nun ja, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Eine vergleichbare Tour zu Fuß zu gehen dauert sicher dreimal so lange wie mit dem Mountainbike. Hinzukommt, dass ein Alpencross mit dem MTB auch etwas Actioreiches bietet, denn wo es rauf geht, da geht es meist auch wieder runter ;) Zu Fuß hat man natürlich etwas mehr Muße sich die Landschaft, bzw. jeden einzelnen Stein zu betrachten. Ich bin Mountainbiker und spreche mich klar für das Rad aus. Aber: Man muss dafür trainiert sein. Mal eben so fährt keiner mit dem Mountainbike über die Alpen.

Hallo,

ich kann nur zwischen Rennrad und wandern vergleichen, was vor einigen Jahren beides stattgefunden hat.

Wenn ich es nochmal machen würde, dann würde ich wandern, obwohl das mit dem Rad auch schön war. Warum? Die Gehgeschwindigkeit ist unsere natürliche, biologische Fortbewegungs- und Wahrnehmungsgeschwindigkeit- man sieht einfach mehr.

Ausserdem kommt man öfter und besser mit anderen Menschen ins Gespräch. Eine Einschränkung: Wenn ich es nochmal machen würde, dann wären Tragtiere dabei, danach hatte ich hier im Forum auch schon mal gefragt.

LG

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