Abzocke im Urlaub auf Cran Canaria? Holyday Club oder TimeSharing

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3 Antworten

Hallo,

vor Jahren wurden wir von Time-Sharing-Werbern auf Kreta angequatscht. Welche "Firma" das war, weiß ich leider nicht mehr.

Uns war damals schon bewusst, dass meist betrügerische Absichten dahinter stecken. Trotzdem haben wir - spaßeshalber - das Angebot angenommen, uns das "Objekt" samt Werbeveranstaltung anzusehen. Es interessierte uns einfach.

Die "Werber/Laberer" gingen wirklich sehr professionell vor. In der großen Halle der Hotel-Anlage, um die es ging, saßen eine Menge "Opfer", die hartnäckig überredet wurden. Gelegentlich brandente Applaus auf "Herzlichen Glückwunsch - die Familie Maier aus D. hat soeben einen Vertrag abgeschlossen. Lassen auch Sie sich die einmalige Chance für Ihren Traumurlaub nicht entgehen" blablabla.

Wir blieben natürlich sehr bedeckt und ließen uns auch mit allen Tricks zu nichts übereden. Die angebotenen Getränke lehnten wir ab (man weiß ja nie ...).

Mit Schimpf und Schande hat man uns letztlich aus der Veranstaltung gejagt ;-)

Lange Rede, kurzer Sinn: Geht zu einem Anwalt. Dem müsste bekannt sein, dass die Time-Sharing-Projekte meist unseriös sind. M. W. hat man auch eine gewisse zeitlang ein Rücktrittsrecht. Sodass Ihr auch Eure Anzahlung zurückbekommen müsstet. Aber wie gesagt/geschrieben: Fragt unbedingt einen Anwalt!

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Eine Kollegin von mir hat sich vor ein paar Jahren einmal ein Time Sharing Projekt im Urlaub aufschwatzen lassen. Sie hatte nur Ärger damit. Rausgekommen ist sie aus dem ganzen Schlamassel nach Einschaltung eines Rechtsanwaltes. Das hat sie dann - da keine Rechtsschutzversicherung vorhanden war - eine Stange Geld gekostet. Aber es hat sich am Ende doch gelohnt. Der Vertrag wurde wieder rückgängig gemacht.

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Wir wurden in Teneriffa auf solch ein Objekt mit einem Gewinn geködert. Die Neugier meiner Frau war dafür verantwortlich. Die Mitarbeiterin welche uns zugeordnet war hat uns sehr eindringlich gebeten, als wir zu erkennen gaben, dass wir auf keinen Fall einen entsprechenden Vertrag unterzeichnen werden und das Gespräch abbrechen wollten, doch noch zu bleiben um ihr keinen Ärger zu verschaffen.

Der Druck für die Angestellten ist sehr stark. Aber so ein Angebot hat seine Tücken, wie ihr wohl erkannt habt. also ab zum Anwalt.

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tintoretto 03.02.2013, 17:07

Die Neugier meiner Frau war dafür verantwortlich

ehklar, immer wir Frauen sind schuld!..... :(

;-)

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