Abiturreise stornieren?

2 Antworten

Ich habe mich anscheinend für eine Abireise eingetragen und habe dann per e-mail das unterschriebene Blatt geschickt,

Was heißt "anscheinend`? Weißt Du das nicht mehr? Gehen wir aber einmal davon aus, dass es so war.

wofür ich bis heute keine Bestätigungsmail bekommen habe noch eine Rechnung.

Musst Du auch nicht unbedingt.

Anscheinend wurden die Rechnungen an den Hauptbucher geschickt,

Nicht nur anscheinend, das ist üblich.

wovon ich keine Ahnung hatte.

Das ist egal

Jetzt müsste ich 60% Stornokosten zahlen.

Wenn Du stornieren willst und diese 60 % irgendwo in den Unterlagen stehen, dann ist das (einigermaßen) ok. Einigermaßen, weil der Hauptbucher jedem Mitreisenden eigentlich hätte sagen müssen: "Jungs und Mädels - ihr geht mit dieser Buchung einen Vertrag ein. Und wie ihr in Latein gelernt habt, heißt es: Pacta sunt servanda. Also haltet Euch daran, sonst wird es teuer.

Die erste Zahlung habe ich auch nicht geschickt, die eigentlich vor monaten gemacht werden müsste.

Das war nicht fein von Dir, hättest Du machen müssen.

Dafür habe ich auch keine Mail/Rechnung oder eine Mahnung bekommen.

Eine Rechnung hast Du schon bekommen, sonst wüsstest Du gar nicht, dass was zu zahlen war. Eine Mahnung ist nicht vorgeschrieben.

Nun ist meine Frage, ist diese Buchung überhaupt dann rechtswidrig?

Nein, die Buchung ist nicht rechtswidrig. Die Buchung ist zustande gekommen. Also, Du hast einen Reise gebucht. Jetzt willst Du (sehr spät) stornieren und musst deshalb (eine hohe) Stornogebühr bezahlen.

Ablaufen wird das übrigens so, dass der Hauptbucher das ans Reisebüro zahlen muss und sich die Summe von Dir holen wird.

Tipp: Bei 60 % wäre es zu überlegen, ob man nicht doch mitfährt ...

Ihr habt ein Kommunikationsproblem. Eine Abiturreise wird doch nicht von lauter Fremden, die sich nicht kennen, arrangiert. Da muss es doch zu Anfang eine Information gegeben haben. Normalerweise ein Treffen aller potentiellen Teilnehmer. Und irgendjemand, entweder einer der Abiturienten, oder vielleicht jemand von der Schule hat das dann in die Hand genommen. Und der trägt dann halt auch die Verantwortung, und muss das Geld zusammenkriegen. Dass er bisher nicht auf Zahlung gemahnt hat, kann man eher als kulant ansehen. Und wer keine Lust hat, teilzunehmen, sollte dies gleich zu Anfang erklären, und dann entstehen dafür keine Verpflichtungen und/oder Kosten.

Eine - schriftliche - Mahnung wird das Unternehmen - Reiseveranstalter - ja nicht an einzelne Teilnehmer schicken, da sie ja nur den Vertragspartner haben, der für die Gesamtzahlung einstehen muss. Man kann den natürlich privat mit der Schuld hängenlassen, aber das ist nicht gerade die feine Art. Der muss das dann aus eigener Tasche bezahlen.

Der muss das dann aus eigener Tasche bezahlen.

Und kann es sich dann vom Buchenden holen.

3

Was möchtest Du wissen?